25. November 2021 / 18:25 Uhr

Optik Rathenow will El-Jindaoui und Tabellenführer Berliner AK ärgern

Optik Rathenow will El-Jindaoui und Tabellenführer Berliner AK ärgern

David Joram
Märkische Allgemeine Zeitung
So könnte es gehen: Optiks Jonathan Muiomo (l.) hat schon sechsmal getroffen, unter anderem per Kopf gegen Jena.
So könnte es gehen: Optiks Jonathan Muiomo (l.) hat schon sechsmal getroffen, unter anderem per Kopf gegen Jena. © imago images/opokupix
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In der Fußball-Regionalliga Nordost empfängt der FSV Optik Rathenow als Tabellenletzter den Spitzenreiter Berliner AK 07. Vor dem Duell am Freitagabend, 19 Uhr, im Stadion Vogelgesang spricht alles für die Gäste - zumal bei Optik auch noch der Vizekapitän ausfällt.

Manchmal sind die schwersten Spiele in einer Saison die leichteren. Kein Druck, niedrige Erwartungen, ein überheblicher Gegner – das waren schon häufig die Zutaten für große Überraschungen in der Fußball-Geschichte. Beim Regionalligisten FSV Optik Rathenow hoffen sie darauf, dass diese Mischung auch an diesem Freitag Unmögliches möglich macht. Der Tabellenletzte empfängt um 19 Uhr im Stadion Vogelgesang den Spitzenreiter Berliner AK.

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Dass die Rollen klar verteilt sind, weiß auch der Rathenower Trainer Ingo Kahlisch, der sagt: „Wir brauchen ein Quäntchen Spielglück und auch mal den Schiedsrichter auf unserer Seite.“ Höhere Mächte also. Rein statistisch gesehen müsste das Duell, das unter die 2G-Regel fällt, gar nicht erst stattfinden, alle relevanten Zahlen sprechen für die Gäste aus Berlin-Moabit. 41 Punkte hat der BAK bislang gesammelt, Optik zehn. 13 von 17 Spielen gewannen die Gäste in dieser Runde, Optik eines von 18.

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Ligaweit stellt die Mannschaft von Trainer André Meyer die beste Abwehr, lediglich 14 Gegentore sprechen für sich. Kahlisch, der den BAK in dieser Saison bereits zweimal beobachtet hat, lobt aber auch die spielerische Qualität der Berliner. „Sie spielen einen klasse Fußball, die Mannschaft ist in der Breite sehr gut aufgestellt.“

Über einige prominente Namen verfügt der BAK zudem, etwa Eroll Zejnullahu (früher Union Berlin) oder Jürgen Gjasula, der einst in der Champions League für den FC Basel zum Einsatz kam. Im Sturm sorgt Top-Torjäger Nader El-Jindaoui für die nötigen Tore, bislang traf der Social-Media-Aktivist (1,4 Millionen Abonnenten auf Instagram) zehnmal für seine Farben.

Dass bei Optik neben Kapitän Jerome Leroy auch Vize Benjamin Wilcke (Rippenprellung) und Nicola Köhler (Gelb-Sperre) fehlen, macht die Sache für die Gastgeber nicht einfacher. „Wir müssen einfach kämpfen bis zum Umfallen“, fordert Kahlisch.