24. November 2019 / 20:05 Uhr

Der Oranienburger FC kann doch noch gewinnen (mit Galerie)

Der Oranienburger FC kann doch noch gewinnen (mit Galerie)

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Doppeltorschütze für den OFC : Marc Markgraf (rechts). © Robert Roeske
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Brandenburgliga: OFC-Sieglosserie reißt gegen Falkensee-Finkenkrug. TuS Sachsenhausen feiert zweiten Sieg in Folge. Der SV Altlüdersdorf verliert bei Preussen Eberswalde.

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Oranienburger FC Eintracht – SV Falkensee-Finkenkrug 4:0 (1:0). Tore: 1:0 Markgraf (5.), 2:0 Markgraf (47.), 3:0 Dzeladini (50.), 4:0 A. Schütze (66.). Zuschauer: 110.

In dieser wichtigen und richtungsweisenden Partie konnte der OFC seine Sieglosserie beenden und den stark abstiegsgefährdeten SV Falkensee-Finkenkrug mit 4:0 deutlich in die Schranken weisen. Dabei gelang den Einheimischen ein regelrechter Auftakt nach Maß, denn schon in den Anfangsminuten traf der Oranienburger Marc Markgraf zur beruhigen Führung. Auch in der Folgezeit waren die Kreisstädter das bessere Team, erzielten noch drei weitere Treffer und konnten nach zuletzt fünf Partien ohne vollen Erfolg wieder über drei Punkte jubeln. Eine sichtliche Erleichterung bei den Oranienburgern um Coach Enis Djerlek.

In Bildern: Der Oranienburger FC schießt Falkensee-Finkenkrug 4:0 ab.

Gegen den SV Falkensee-Finkenkrug beendet der Oranienburger FC Eintracht seinen Negativlauf. Doppeltorschütze Marc Markgraf, Erdin Dzeladini und Alexander Schütze trafen beim 4:0 (1:0) für den OFC. Zur Galerie
Gegen den SV Falkensee-Finkenkrug beendet der Oranienburger FC Eintracht seinen Negativlauf. Doppeltorschütze Marc Markgraf, Erdin Dzeladini und Alexander Schütze trafen beim 4:0 (1:0) für den OFC. © Robert Roeske

Grün-Weiß Lübben – TuS Sachsenhausen 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Pehl (37.), 0:2 Pehl (78.). Gelb-Rot: Lübben (55.). Zuschauer: 91.

Den zweiten Sieg in Folge konnte TuS Sachsenhausen einfahren. Matchwinner auf Seiten der Gäste war Doppeltorschütze Justin Pehl, der jeweils ein Tor pro Halbzeit erzielte und so für die drei Punkte sorgte. „Die Mannschaft hat die Vorgaben des Trainerteams auf einem schwierigen Platz sehr gut umgesetzt“, resümierte TuS-Trainer Marc Flohr. „Ich bin zufrieden.“ Nach einer blitzsauberen Kombination über Edgar Kordecki, der auf Georg Machut passte, legte dieser den Ball von der Grundlinie nach hinten, so dass Justin Pehl nur noch seinen Fuß zum Führungstreffer hinhalten musste. „Wir wollten mit schnellem Kombinationsspiel und wenig Kontakten in die Spitze kommen“, so der Matchplan von Flohr. Das 2:0 war dann eine Kopie des ersten Treffers, wo am Ende wieder Justin Pehl der Torschütze für die Gäste war, bei denen Coach Flohr nur noch für zwei Partien an der Seitenlinie steht, ehe es für ihn dann als Co-Trainer Richtung Oberligist FSV 63 Luckenwalde geht.

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Preussen Eberswalde – SV Altlüdersdorf 4:2 (1:0). Tore: 1:0 Ben-Abdallah (34.), 2:0 Schwager (49.), 3:0 Schwager (50.), 3:1 Bejuk (52.), 4:1 Ben-Abdallah (58.), 4:2 Sidorowicz (63.). Zuschauer: 112.

Steffen Borkowski, Trainer der Altlüdersdorfer, fuhr mit einem „mulmigen Gefühl“, wie er sagte, nach Eberswalde. „Preussen ist zu Hause ganz stark. Die erste Elf ist richtig gut und die steht auf dem Feld“, analysierte er nach dem Blick auf die Aufstellung. Am Ende der 90 Minuten sollte Borkowski Recht behalten. Denn die Gastgeber setzten sich auf heimischem Geläuf durch. In der ersten halben Stunde sahen die Zuschauer einen recht ausgeglichenen Spielverlauf. Chancen gab es wenige, Ballstafetten fanden in der Mittelzone statt. Doch kurz vor der Pause gingen die Gastgeber in Front, ehe es kurz nach Wiederanpfiff eine wahre Torflut gab – fünf Treffer innerhalb von 15 Minuten. Zwar gaben die Altlüdersdorfer, die weiter auf Tabellenrang zwei rangieren, bis zum Ende alles, hatten aber aufgrund zahlreicher Ausfälle nichts mehr entgegen zu setzen und kehrten ohne Zählbares in das „gallische Dorf“ zurück.