28. Oktober 2021 / 19:03 Uhr

Oschatz-Trainer Steffen Wiesner trifft auf seinen Ex-Club Süptitz

Oschatz-Trainer Steffen Wiesner trifft auf seinen Ex-Club Süptitz

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Steffen Wiesner Oschatz
FSV-Coach Steffen Wiesner wird während des Spiels gegen den SV Süptitz die Sympathie zu seinem Ex-Club ausblenden. © Gerhard Schlechte
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Die Partie zwischen Oschatz und den Süptitzern verspricht ein wahres Spitzenduell zu werden. Dabei kommt es auch zur Dreiecksbeziehung zwischen FSV-Coach Steffen Wiesner, seinem aktuellen Verein und dem SV Süptitz.

Oschatz. Wenn Mann seine alte Liebe trifft, soll schon so manches Mal verloren geglaubte Leidenschaft Leib und Seele aufs Neue entfacht haben. Zumindest glückselige Erinnerungen ruft das Wiedersehen von Steffen Wiesner mit dem SV Süptitz wach. Am Sonnabend, 14 Uhr, steht er nun als Coach des FSV Oschatz seinem Ex-Club gegenüber und schwärmt: „Das ist immer noch etwas ganz Besonderes. Da sind ja auch viele Freundschaften entstanden.“ So eng, dass nach dem Abpfiff einige Spieler beider Mannschaft gemeinsam dinieren gehen. Griechisch übrigens.

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Vorher könnte es für 90 Minuten plus X dennoch sein, dass hin und wieder die altdeutsche Grätsche ausgepackt wird. „Beim Fußball will ich gewinnen. Da blende ich die Freundschaft aus“, sagt Wiesner und ergänzt: „Es geht nicht darum, unfair zu spielen. Aber natürlich gibt es auf dem Platz Rivalität.“

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Dazu versprüht der Blick auf die Tabelle gar einen Hauch von Spitzenspiel. Der Sechste empfängt den Dritten. Die zwischendurch kriselnden Oschatzer sind auf dem Vormarsch. Warum? „Der Teamgedanke ist zurück in den Köpfen. Wir haben wieder begriffen, dass wird nur als Kollektiv stark sind, wenn einer die Fehler des anderes ausbügelt“, sagt Steffen Wiesner. „Ich kann versprechen, dass es ein enges Spiel wird.“ Das anschließend bei Speis und Trank sicher bis ins Detail ausgewertet wird.