12. Juli 2019 / 07:35 Uhr

Oschatzerin Emily Reißmann trifft für Deutschland

Oschatzerin Emily Reißmann trifft für Deutschland

Dominik Ferl
SPORTBUZZER-Nutzer
Mannschaftsfoto vor dem Endspiel: Emily Reißmann (hintere Reihe, 3. v.l.) gehört im Finale zur deutschen Startformation. USER-BEITRAG
Mannschaftsfoto vor dem Endspiel: Emily Reißmann (hintere Reihe, 3. v.l.) gehört im Finale zur deutschen Startformation. © Getty
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Das junge Fußball-Talent aus Oschatz holt mit dem U16-Nationalteam den Nordic Cup in Schweden.

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Den fünf Juniorinnen-Nationalmannschaftseinsätzen der gebürtigen Oschatzerin Emily Reißmann folgten in den vergangenen beiden Wochen weitere vier Einsätze. Mit den U16-Fußballerinnen hatte sich die Spielerin von RB Leipzig auf den Weg nach Schweden gemacht, um dort am Nordic Cup teilzunehmen. Für die deutschen Juniorinnen war der Nordic Cup bisher ein relativ erfolgreiches Pflaster, denn neben dem Auftakterfolg im Jahr 2008 konnten die DFB-Spielerinnen auch in den Jahren 2013 und 2014 den Turniersieg feiern.

Nach vier Spielen folgte in diesem Jahr der vierte Nordic Cup-Erfolg, diesmal mit Emily Reißmann, der durchaus ein bedeutender Anteil an diesem Titel beigemessen werden konnte. Insgesamt war Reißmann nämlich in sämtlichen Spielen insgesamt mehr als 260 Minuten im Einsatz. Den Turnierauftakt absolvierten die deutschen Spielerinnen gegen Island. Dabei sah es zunächst nach einer deutlichen Angelegenheit aus. Zur Halbzeit führten die DFB-Juniorinnen bereits 2:0, nach der Pause konnte Emily Reißmann auf 3:0 erhöhen. In der Schlussphase gaben die DFB-Juniorinnen das Spiel allerdings aus der Hand und mussten sich mit einem Unentschieden zum Auftakt zufriedengeben.

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Nichtsdestotrotz zeigte die Mannschaft Moral und erreichte durch die beiden Siege gegen Dänemark und Norwegen (jeweils 7:1) das Finale, in dem die englischen U16-Juniorinnen als Gegnerinnen bereitstanden. Emily Reißmann konnte zum Abschluss der Reise mit ihrem Team feiern, das Finale gewannen die deutschen Spielerinnen mit 4:1, nachdem es bereits zur Halbzeit 1:0 stand. Reißmann absolvierte in diesem Spiel 45 Minuten.

Gute Entwicklung der Mannschaft

Nicht nur aufgrund des erfolgreichen Turnierabschlusses ist die gebürtige Oschatzerin Emily Reißmann mit ihren Einsätzen in Schweden zufrieden: „Es waren wirklich gute Spiele mit starken Mannschaften. Für mich war der Nordic Cup wirklich gut.“

DFB-Trainerin Anouschka Bernhard hat sich ebenfalls über den Turnierverlauf gefreut. Gegenüber DFB.de lobte sie die Entwicklung ihrer Mannschaft: „Wir wussten bereits im Vorfeld, dass das Spiel gegen England nicht einfach werden wird. Die ersten 30 Minuten waren dann auch sehr umkämpft und ausgeglichen. Beide Teams hatten sich gut aufeinander eingestellt und haben wenig Chancen zugelassen. Nach und nach haben wir jedoch die Kontrolle über das Spielgeschehen übernommen und es geschafft, unsere individuelle Qualität gepaart mit einem guten Teamwork auf den Platz zu bringen. Das war der Schlüssel zum Erfolg.“

Zur Mannschaft ergänzte Bernhard: „Sie sind unfassbar lernfähig und haben ein großes Vertrauen in uns Trainerinnen. Sie glauben an unsere gemeinsame Strategie und haben den Mut, diese Dinge umzusetzen – auch wenn es sich um neue Vorgaben handelt. Das zeichnet dieses Team aus. Beim Nordic Cup hat sich gezeigt, dass die Mannschaft auf und neben dem Feld als Einheit zusammenwächst.“

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