30. Mai 2021 / 14:18 Uhr

Osnabrück macht Zweitliga-Relegation kurzzeitig wieder spannend – Ingolstadt kontert vor der Pause

Osnabrück macht Zweitliga-Relegation kurzzeitig wieder spannend – Ingolstadt kontert vor der Pause

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Marc Heider schockte den FC Ingolstadt mit seinem frühen Tor zum 1:0.
Marc Heider schockte den FC Ingolstadt mit seinem frühen Tor zum 1:0. © IMAGO/Nordphoto
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Der VfL Osnabrück kämpft um den Klassenerhalt in der 2. Liga. Nach der klaren 0:3-Pleite im Hinspiel schockten die Niedersachsen den FC Ingolstadt 04 im Rückspiel mit zwei klaren Toren. Noch vor der Pause gelang dem FCI aber die Antwort. Nun braucht der VfL wieder drei Tore.

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Das eigentlich komfortable Drei-Tore-Polster des FC Ingolstadt 04 war beinahe aufgebraucht. Im Relegations-Rückspiel zur 2. Bundesliga hat der VfL Osnabrück bereits in der Anfangsphase Wiedergutmachung für die 0:3-Niederlage in den ersten 90 Minuten geleistet, vor dem Pausenpfiff aber einen möglicherweise entscheidenden Rückschlag erlitten. Zur Halbzeit der zweiten Partie steht es 2:1 für die Niedersachsen - Ingolstadt konnte nach einer 2:0-Führung der Gastgeber mit einem eigenen wichtigen Auswärtstor kontern.

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Was war passiert? Schon in der sechsten Minute hatte Marc Heider die 2000 Fans an der Bremer Brücke zum ersten Mal zum Jubeln gebracht. Der Ex-Kieler überwand Ingolstadts Keeper Fabijan Buntic mit einem Rechtsschuss zum 1:0 - das war zwar noch zu wenig, um den FCI nach dem 3:0 aus dem Rückspiel nervös zu machen, verschaffte den Osnabrückern aber Rückenwind. Heider war es, der mit seinem zweiten Treffer die Hoffnung größer werden ließ - diesmal war es ein Linksschuss, der in der 20. Minute den Rückstand auf einen Treffer verkürzte (20.). Ingolstadt gelang aber ein wichtiges Auswärtstor zum 1:2 durch Filip Bilbija (31.), nun brauchte der VfL wieder weitere drei Tore.

Der Frust über den Gegentreffer, der eine Verlängerung ausschloss, musste beim Zweitliga-Vertreter danach offenbar raus. Nach einem heftigen Einsteigen gegen Robin Krauße sah Ludovit Reis eine Gelbe Karte - anschließend kam es zu einer Rudelbildung, an der Reis und FCI-Torjäger Stefan Kutschke beteiligt waren.