13. Februar 2019 / 08:28 Uhr

Ost-Kracher: Gelingt den DSC-Volleyballerinnen ein Befreiungsschlag gegen Schwerin?

Ost-Kracher: Gelingt den DSC-Volleyballerinnen ein Befreiungsschlag gegen Schwerin?

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
DSC-Trainer Alexander Waibl
Trainer Alexander Waibl (DSC), Volleyball. © Matthias Rietschel
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Der Dresdner SC muss im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten SSC Palmberg Schwerin ran. Trotz dreier Niederlagen in Folge hat das Team von Trainer Alexander Waibl gegen den Top-Gegner nichts zu verlieren.

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Dresden. Die Ausgangslage vor diesem Ost-Klassiker der Volleyball-Bundesliga könnte wohl nicht unterschiedlicher sein. Gastgeber Schwerin spielt bislang eine sehr gute Saison, steht im Pokal-Finale, hat in der Liga 14 von 15 Partien gewonnen und ärgerte zuletzt in der Champions League den italienischen Meister Conegliano mit einem 3:0-Heimsieg und einer knappen 2:3-Auswärtsniederlage.

Ganz anders die Situation beim Tabellendritten Dresdner SC. In die Saison mit hohen Erwartungen gestartet – sogar vom Double-Traum war die Rede – musste der fünfmalige deutsche Meister schon zeitig wichtige Ziele begraben. Pokal-Aus gegen Stuttgart in der ersten Runde und gegen Busto Arsizio im CEV-Cup. Zudem konnte man in dieser Spielzeit noch kein Spiel gegen die Top-Teams von Stuttgart und Schwerin gewinnen, stattdessen setzte es zuletzt sogar Pleiten gegen Straubing, Aachen und Vilsbiburg.

Regenerative Pause vor Spitzenspiel gegen den Tabellennachbarn

Da kam die Pause von zehn Tagen für die Spielerinnen wie gerufen. Trainer Alexander Waibl hatte nach der glatten 0:3-Klatsche bei den Roten Raben erkannt, dass seine Schützlinge einmal Abstand vom Volleyball brauchen. „Wir haben zweieinhalb Tage frei gemacht, dann regenerativ gearbeitet und erst am Freitag wieder mit Training begonnen“, berichtet der Coach, der erfreut feststellen konnte: „Es hat den Mädels sehr gutgetan, mal den Kopf frei zu bekommen.“ In dieser Zeit haben die DSC-Athletinnen jedoch nicht nur von ihrem Sport abgeschaltet, sondern sich auch intern nochmal zusammengesetzt und ehrlich über alles gesprochen.

„Es sind viele Dinge auf den Tisch gekommen, dabei hat sich jede auch an die eigene Nase gefasst. Am Ende steht für uns die Erkenntnis, dass wir aus unserer mental schwierigen Phase nur in kleinen Schritten rauskommen, dass wir in kritischen Spielsituationen uns nicht durch Fehler runterziehen lassen dürfen und unser Konzept durchziehen müssen“, so das Fazit von Waibl, der mit seinem Team die sehr guten Phasen immer mehr ausbauen will, damit sich auch wieder das nötige Selbstvertrauen einstellt.

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Dresdner Damen ohne Druck

Dies sei ein Prozess, der nicht von heute auf morgen funktioniere. „Aber wir werden bis zu den Playoffs unseren Weg gehen und das ist nicht von dem Ausgang des Spiels in Schwerin abhängig“, macht er klar und will damit offenkundig vor dem Ost-Kracher den Druck von seinen Damen nehmen. Zumal man in Mecklenburg ohnehin in den vergangenen Jahren eher wenig geholt habe. „Ich glaube, wir haben 2015 dort das letzte Mal gewonnen“, kann sich selbst der Trainer kaum noch erinnern. Insofern habe sein Team nichts zu verlieren. Und auf die Tabelle will Waibl schon gar nicht schauen: „Ob wir Dritter oder Vierter sind, ist für die Playoffs unerheblich.“

Das Spitzenspiel wird auch diesmal live bei Sport1 übertragen (18.40 Uhr).

„Wir haben nichts zu verlieren. Wir werden nur auf uns schauen, denn wichtig ist, dass wir die Phasen, in denen wir...

Gepostet von DSC Volleyball Damen am Dienstag, 12. Februar 2019
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