14. Mai 2020 / 17:40 Uhr

Österreich droht Skandal vor Bundesliga-Neustart: Tabellenführer Linzer ASK soll illegal trainiert haben

Österreich droht Skandal vor Bundesliga-Neustart: Tabellenführer Linzer ASK soll illegal trainiert haben

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Linzer ASK hat verbotenerweise komplett mit der Mannschaft trainiert.
Der Linzer ASK hat verbotenerweise komplett mit der Mannschaft trainiert. © imago images/Eibner Europa
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In Österreich gibt es vor dem am 2. Juni geplanten Neustart der Bundesliga mächtig Krach. Der Linzer ASK soll bereits vor dem offiziellen Start des Mannschaftstrainings wieder regulär trainiert haben.

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Die österreichische Bundesliga hat ein Verfahren gegen Spitzenreiter Linzer ASK wegen eines möglichen Verstoßes gegen den Grundgedanken des Fairplay eingeleitet. Der Liga seien am Donnerstag mehrere Videos übermittelt worden, die eine Trainingseinheit des LASK zeigten. Statt des erlaubten Kleingruppentrainings sei darauf ein reguläres Mannschaftstraining zu sehen, das erst kürzlich stattgefunden haben soll, heißt es von der Liga. Erlaubt ist das Mannschaftstraining erst ab Freitag.

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Elf Bundesligisten protestierten gegen das mutmaßliche Verhalten des LASK. In der gemeinsamen Stellungnahme heißt es, die Bilder dokumentierten klar, dass die Linzer – trotz des strikten Verbotes durch die zuständigen Ministerien – ein Training mit vollem Körperkontakt absolviert habe. „Dadurch werden auch seit Tagen bestehende Gerüchte rund um ein Mannschaftstraining der Oberösterreicher bestätigt.“

Fortsetzung oder Abbruch: So ist der Stand in den internationalen Topligen

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Konkurrent Salzburg über Verhalten des LASK "schockiert"

Vom Tabellenzweiten Red Bull Salzburg hieß es: „Wir sind schockiert und fassungslos über die Vorgehensweise des LASK. Seit vielen Monaten arbeiten wir gemeinsam so hart an Perspektiven, nicht nur für den österreichischen Bundesliga-Fußball“, sagte der Kaufmännische Geschäftsführer des Vereins, Stephan Reiter. Offensichtlich seien sich nicht alle Clubs und Personen dieser großen Verantwortung bewusst. Der LASK hatte zuvor Wirtschaftsspionage beklagt und von zwei vermummten Verdächtigen berichtet, die im Stadion eine Überwachungskamera angebracht hätten.



Der Strafrahmen wegen eines möglichen Fairplay-Verstoßes reicht laut der Rechtspflegeordnung des ÖFB von einer Ermahnung über eine Geldstrafe und Punktabzügen bis zu einem Zwangsabstieg und einem Ausschluss aus dem ÖFB.