02. November 2019 / 10:17 Uhr

Ousmane Dembélé aus Barcelona-Kader gestrichen: Deshalb fehlt der Ex-BVB-Profi gegen Levante

Ousmane Dembélé aus Barcelona-Kader gestrichen: Deshalb fehlt der Ex-BVB-Profi gegen Levante

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ousmane Dembélé steht nicht im Kader des FC Barcelona für das Spiel gegen Valencia.
Ousmane Dembélé steht nicht im Kader des FC Barcelona für das Spiel gegen Valencia. © Getty
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Der FC Barcelona tritt ohne Ex-BVB-Star Ousmane Dembélé gegen UD Levante an. Der Franzose wurde von Trainer Ernesto Valverde überraschend aus dem Kader gestrichen - obwohl er nach einer Rotsperre wieder verfügbar wäre. Das ist über die Gründe der Entscheidung bekannt.

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Eigentlich sollte Ousmane Dembélé beim Auswärtsspiel des FC Barcelona gegen den FC Levante am Samstagnachmittag (16 Uhr/DAZN) sein Comeback für die Katalanen geben - der ehemalige Rechtsaußen von Borussia Dortmund hatte in den letzten Spielen eine Rotsperre abgesessen und sollte gegen den Tabellenzwölften erstmals wieder dabei sein. Daraus wird allerdings nichts. Denn Trainer Ernesto Valverde verzichtet überraschend auf eine Nominierung des 22-Jährigen, streicht Dembélé komplett aus dem Kader.

Der Name 'Dembélé' fehlte in der 19 Mann starken Auflistung des Kaders, der die kurze Reise aus Katalonien nach Valencia antrat - anders als DFB-Nationaltorwart Marc-André ter Stegen, Weltfußballer Lionel Messi und Teenager-Juwel Ansu Fati. Warum wurde Dembélé, der in dieser Saison auch schon verletzt fehlte, nicht nominiert? Darüber rätselten Journalisten wie Fans. Eine offizielle Erklärung des FC Barcelona gab es nicht.

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Journalisten: "Technische Gründe" für Dembélé-Verzicht gegen Levante

Was sind die Gründe? Der gewöhnlich gut informierte Journalist Marcelo Bechler schrieb auf Twitter von einer "technischen Entscheidung" Valverdes, die gleiche Formulierung wurde von der Barca-nahen Zeitung Sport verwendet. Das würde bedeuten, dass bei Dembélé nach seiner Sperre keine Verletzung oder etwa ein grippaler Infekt vorliegt und Valverde schlicht aus sportlichen Gründen auf den ehemaligen BVB-Profi verzichtet, der sich vor zwei Jahren aus Dortmund nach Barcelona streikte, seither jedoch immer wieder Probleme hat.

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Diese sind vor allem disziplinarischer Natur. Ende November 2018 verpasste Dembélé etwa das FCB-Training, meldete sich erst mit fast zwei Stunden Verspätung mit Magenproblemen ab – nachdem er zuvor nicht auf Kontaktversuche des Klubs reagiert hatte. Valverde war darüber so erbost, dass er Dembélé aus dem Kader für das Spiel gegen Betis Sevilla strich. Auch jetzt gegen Levante setzt der Ex-Bilbao-Trainer lieber auf die Youngster Ansu Fati und Carles Perez aus der eigenen Nachwuchsakademie.

Auch zuletzt verzichtete Valverde oft auf seinen französischen Superstar, der laut transfermarkt.de einen Marktwert von 100 Millionen Euro hat. Gegen Slavia Prag (2:1) kam Dembéle in der Champions League Ende September nur zu einem Kurzeinsatz, in der Liga stehen nur drei Einsätze zu Buche. Bei seinem letzten Spiel gegen Sevilla (4:0) zeigte Dembélé die ganze Palette: Er schoss ein Tor, sah eine Gelbe und schließlich kurz vor Spielende die Rote Karte, wegen der er die Siege gegen Eibar und Valladolid verpasste.

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