20. Januar 2022 / 11:24 Uhr

Dembélé nicht im Kader des FC Barcelona – Klub-Boss bestätigt: "Er muss so schnell wie möglich gehen"

Dembélé nicht im Kader des FC Barcelona – Klub-Boss bestätigt: "Er muss so schnell wie möglich gehen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Barca-Sportdirektor Mateu Alemany (rechts) vermeldet den Abgang von Ousmane Dembele.
Barca-Sportdirektor Mateu Alemany (rechts) vermeldet den Abgang von Ousmane Dembele. © Getty Images (Montage)
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Ousmane Dembélé steht mehr denn je vor einem Abschied vom FC Barcelona. Mateu Alemany, Sportidrektor der Katalanen, erklärte die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung für gescheiter. Der Klub strebe einen Transfer noch im Januar an.

Die Tage von Ousmane Dembélé beim FC Barcelona sind nach diesen Aussagen definitiv gezählt. Sportdirektor Mateu Alemany machte am Donnerstag unmissveständlich klar: "Wir sind elf Tage vor Ende des Transferfensters und wir verstehen, dass der Spieler beschlossen hat, nicht zu verlängern." Man wolle Spieler, die sich zu dem Klub bekennen. Die Konsequenz: "Zu seinem eigenen Wohl und dem des Vereins muss er so schnell wie möglich gehen. Wir hoffen auf einen Transfer noch vor dem 31. Januar."

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Der Vertrag des Franzosen läuft am Saisonende aus. Alle Bemühungen des Vereins, mit dem 24-Jährigen zu verlängern, scheiterten, wie Alemany berichtete: "Die Realität ist, dass wir vor fünf Monaten die Verhandlungen mit Ousmane und seinen Agenten aufgenommen haben. Während dieser Zeit gab es eine kontinuierliche Kommunikation, in der die Position des Vereins war, dass er weitermachen möchte. Wir haben verschiedene Angebote gemacht, versucht, einen Weg für den Spieler zu finden, bei uns weiterzumachen. Und diese Angebote wurden von seinen Agenten systematisch abgelehnt."

Hat Dembélé sich verpokert oder plant er einen ablösefreien Wechsel im Sommer? Das jedenfalls ist ein Szenario, welches sein aktueller Arbeitgeber unbedingt vermeiden will. Kommt bis Ende Januar ein gutes Angebot rein, ist Dembélé ziemlich sicher weg.

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Trainer Xavi hatte sich einen Tag zuvor bereits ähnlich wie Alemany geäußert: "Entweder er verlängert oder wir lösen den Fall mit einem Weggang des Spielers", sagte der Coach am Mittwoch auf einer Pressekonferenz und signalisierte, dass Dembéle andernfalls kein nicht mehr zum Einsatz komme. Und er ließ seinen Worten Taten folgen. Der frühere BVB-Profi steht nicht im Kader der Katalanen für das Pokalspiel gegen Athletic Bilbao am Donnerstagabend.

Alemany dazu: "Ich glaube, dass die Entscheidung des Trainers mit der Position des Vereins und der Abfolge der Ereignisse übereinstimmt. Und die Tatsache, dass er nicht nominiert wurde, ist die logische Folge einer Verhandlung, die mit dem klaren Wunsch des Spielers endete, nicht weiterzumachen."

Das Ende des Kapitels von Ousmane Dembélés Karriere beim FC Barcelona - es ist nur noch eine Frage der Zeit.

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