05. Januar 2020 / 20:29 Uhr

Bericht: Paco Alcacer will BVB per Winter-Transfer verlassen - Funkstille mit Lucien Favre

Bericht: Paco Alcacer will BVB per Winter-Transfer verlassen - Funkstille mit Lucien Favre

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zwischen Paco Alcacer und Lucien Favre soll Eiszeit herrschen.
Zwischen Paco Alcacer und Lucien Favre soll Eiszeit herrschen. © imago images/photoarena/Eisenhuth/Getty
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Nach dem Transfer von Erling Haaland droht Paco Alcacer bei Borussia Dortmund ein dauerhafter Platz auf der Ersatzbank. Nach Informationen der "Bild" forciert der spanische Torjäger deshalb aktiv einen Winter-Wechsel. 

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Der Transfer von Erling Haaland sorgt bei Borussia Dortmund intern offenbar für Wirbel. Nach Informationen der Bild will Paco Alcacer den BVB am liebsten sofort verlassen. So soll der Spanier während des Trainingslagers in Marbella missmutig durch die Gegend laufen und mit der Schmoll-Aktion einen Winter-Transfer forcieren. Alcacers Ziel soll eine Rückkehr in die spanische Liga sein. Neben Atlético Madrid soll mit dem FC Valencia nun auch ein Ex-Klub des 26 Jahre alten Stürmers an einem Wechsel interessiert sein.

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Bericht: Eiszeit zwischen Alcacer und Favre beim BVB

Alcacer und der BVB: Wie lange ist das noch eine Partnerschaft? Nach dem Transfer des sieben Jahre jüngeren Haaland droht dem 26-fachen Pflichtspiel-Torschützen des BVB (in 47 Partien) ein dauerhafter Bank-Platz in Dortmund. Ein Horror-Szenario für ihn, wie er im Sommer noch bei Sky in einem Interview zugegeben hatte: "Ich bin ein fröhlicher, witziger Mensch, aber wenn ich auf der Bank sitze, mag ich nichts mehr, dann bin ich ein komplizierter Typ, was mir selbst nicht gefällt", sagte der BVB-Star.

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Das scheint er laut eines Bild-Berichts derzeit zu bestätigen. Der Alcacer-Frust soll sich nicht nur in seiner Attitüde neben dem Platz in Marbella niederschlagen. Auch Trainer Lucien Favre soll am eigenen Leibe spüren, wie unzufrieden der Nationalspieler wirklich ist. So herrsche Eiszeit zwischen Alcacer und dem BVB-Trainer. Die Funkstille soll bereits seit den letzten vier Liga-Spielen herrschen, in denen den Spanier insgesamt nur zehn Minuten eingesetzt wurde.

Ein Transfer von Paco Alcacer wäre für den BVB ein Problem

Bei einem Transfer zu Atlético Madrid oder Ex-Klub Valencia verspricht sich Alcacer wohl mehr Einsatz-Chancen. Laut Bericht der Sport Bild darf der Angreifer die Dortmunder bereits per Winter-Transfer ab einem Angebot von 40 Millionen Euro verlassen. Laut Marca soll sich Atlético interessiert zeigen - laut Bild ist nun auch Valencia im Rennen, kann sich aber die hohe Ablöse für den BVB-Star wohl nicht leisten.

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Problem für den BVB: Ein Alcacer-Abgang würde das Stürmer-Problem beim Vizemeister wieder neu entfachen. Erst im November hatte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke eingestanden, dass es ein Fehler gewesen sei, im Sommer keinen zweiten Stürmer verpflichtet zu haben. Beim BVB fiel der spanische Nationalspieler zwar bisher mit seiner starkem Tor-Quote auf, war aber auch immer wieder verletzt. Zudem lässt Trainer Lucien Favre nicht immer mit echtem Stürmer spielen. Der Top-Stürmer war im Sommer 2018 zunächst auf Leihbasis vom FC Barcelona nach Dortmund gekommen. Im vergangenen Sommer verpflichteten ihn die Schwarz-Gelben dann für 21 Millionen Euro fest.

Zorc hält sich wegen möglichem Alcacer-Transfer im Winter bedeckt

Angesprochen auf einen möglichen Transfer hielt sich BVB-Sportdirektor zuletzt in einem Kicker-Interview bedeckt. Zorc erkenne nach aktuellem Stand keine Wechsel-Anzeichen beim Torjäger. "Ich lese das nur", sagte der BVB-Chef und versicherte, dass er noch nichts von einen Winter-Transfer Alcacers wisse: "Ich mache mir grundsätzlich erst einen Kopf über diese Dinge, wenn etwas konkreter wird."

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