09. April 2020 / 09:02 Uhr

Paderborn-Geschäftsführer Przondziono über finanziellen Druck: "Dann geht uns die Luft aus"

Paderborn-Geschäftsführer Przondziono über finanziellen Druck: "Dann geht uns die Luft aus"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Paderborn-Geschäftsführer Martin Przondziono (links) im Gespräch mit Cheftrainer Steffen Baumgart.
Paderborn-Geschäftsführer Martin Przondziono (links) im Gespräch mit Cheftrainer Steffen Baumgart. © dpa
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Die finanzielle Situation beim SC Paderborn sieht in der Corona-Krise offenbar brenzlig aus. Laut Geschäftsführer Martin Przondziono könnte dem Bundesliga-Klub bald die "Luft ausgehen".

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Bundesligist SC Paderborn gerät durch die Corona-Pause im deutschen Fußball immer mehr unter finanziellen Druck. "Es ist nicht so, dass wir nächsten Monat insolvent wären. Wir können das noch ein, zwei Monate hinauszögern aber dann geht uns die Luft aus", sagte Geschäftsführer Martin Przondziono in einem am Mittwochabend veröffentlichten Interview von Sport1.

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"Momentan ist es noch einigermaßen entspannt. Für die nächsten Monate warten aber große Herausforderungen auf uns. Sollten die TV-Gelder auch nicht bei uns landen, wird es für uns eng. Das liegt in der Natur der Sache, da geht allen anderen Vereinen auch so." Von Sponsoren, der Deutschen Fußball Liga und Dauerkartenbesitzern stehe man im Austausch und erhalte gute Signale.

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Paderborn war im März der erste Bundesligist mit einem positiv auf das Coronavirus getesteten Profi im Kader. Luca Kilian gehe es wieder "ganz gut", sagte Przondziono. "Er trainiert ebenfalls wieder. Wir gehen bei ihm mit großer Vorsicht vor, denn wir wissen nicht, welche Spätfolgen diese Erkrankung möglicherweise haben könnte."