11. Februar 2019 / 09:32 Uhr

Padshyvalau zieht die Fäden, Rambo beruhigt

Padshyvalau zieht die Fäden, Rambo beruhigt

Uwe Kläfker
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Christoffer Rambo tritt mit dem GWD Minden in Stadthagen für den guten Zweck an.
Christoffer Rambo konnte in der Schlussphase mit seinen Treffern für Beruhigung sorgen. © uk
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GWD Minden hat ihre Negativserie mit einem 29:25-Erfolg beim HC Erlangen beendet. Aliaksandr Padshyvalau ersetzte den erkranten Dalibor Doder dabei glänzend.

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Nach vier Pleiten in Folge hat Handball-Bundesligist GWD Minden im Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn HC Erlangen unter Druck gestanden. Dass Spielmacher Dalibor Doder wegen einer Magen-Darm-Erkrankung kurzfristig passen musste, machte die Sache nicht leichter. Aber die schwere Aufgabe bei den heimstarken Franken ist gut gelöst worden, GWD setzte sich mit 29:25 (14:10) durch. „Ich bin ziemlich glücklich“, erklärte Coach Frank Carstens.

Starke Keeper

Für Doder führte Aliaksandr Padshyvalau Regie. „Er hat das sehr gut gemacht“, lobte Carstens. Der Weißrusse bewies Zug zum Tor, erzielte fünf Treffer, „zeigte eine wichtige Leistung“. Vor der Pause stand bei den Mindenern vor allem die Deckung sehr gut. Dahinter glänzte Keeper Espen Christensen in den ersten 30 Minuten mit zehn Paraden und übertrumpfte damit sein Gegenüber Nikolas Katsigiannis, der sein Team aber mit spektakulären Szenen im Spiel hielt. Das verlief bis zum 9:9 ausgeglichen (20.), danach setzten sich die Mindener trotz einer Schwächephase bis zur Pause auf 14:10 ab. Carstens hatte Andreas Cederholm für Christoffer Rambo und Savvas Savvas für Marian Michalczik gebracht. Es klemmte aber nur kurz. „Beide haben dann Verantwortung übernommen und wichtige Tore erzielt“, so der Coach. Katsigiannis nahm Kevin Gulliksen mit der Pausensirene sogar noch einen freien Wurf weg.

Rambo sorgt für Beruhigung

Als Padshyvalau im zweiten Durchgang auf 16:10 erhöhte, roch es bereits verdächtig nach einem Auswärtssieg (34.). In der Folge kam der HCE wieder näher heran, weil Rückraumspieler Nico Büdel kaum zu stoppen war (elf Tore). Die Franken stellten auf eine 5:1-Deckung um, lagen beim 23:25 und 24:26 nur noch zwei Tore zurück. „Aber es gab immer wieder Nackenschläge, wir waren nicht abgezockt genug“, monierte Trainer Adalsteinn Eyolfsson. In dieser Phase setzte Rambo immer wieder einen drauf – das 27:24 sorgte für Beruhigung (57.), Padshyvalaus 29:25 dann für Erleichterung.
Bereits am Donnerstag geht es weiter: GWD erwartet ab 19 Uhr die Rhein-Neckar Löwen.

GWD: Gulliksen 6, Rambo 5, Padshyvalau 5, Michalczik 4, Gullerud 3, Savvas 3, Cederholm 1, Max Staar 1, Zvizej 1.

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