30. Januar 2021 / 18:46 Uhr

Dietmar Hamann nach Debüt von Hertha-Trainer Pal Dardai: "Ein Fortschritt war es nicht"

Dietmar Hamann nach Debüt von Hertha-Trainer Pal Dardai: "Ein Fortschritt war es nicht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dietmar Hamann hat die Leistung von Hertha BSC beim Dardai-Comeback kritisiert. 
Dietmar Hamann hat die Leistung von Hertha BSC beim Dardai-Comeback kritisiert.  © Getty Images/Montage
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Auch nach dem Trainerwechsel von Bruno Labbadia zu Pal Dardai kommt Hertha BSC nicht in Schwung. Nach der Niederlage bei Eintracht Frankfurt prophezeit Dietmar Hamann auch dem neuen Coach eine schwierige Aufgabe.

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Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann hat Hertha BSC auch nach dem Debüt des neuen Trainers Pal Dardai kein gutes Zeugnis ausgestellt. "Ein Fortschritt war es nicht. Es bleibt viel Arbeit", meinte der Sky-Experte nach dem 1:3 (0:0) der Berliner bei Eintracht Frankfurt: "Ich glaube, die Risse und die Spannungen innerhalb der Mannschaft sind so groß, dass sie sich nicht über Nacht beheben lassen." Man dürfe bei der Hertha nicht annehmen, dass allein durch die Verpflichtung eines neuen Trainers alles gut werde.

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Dardai selbst zog ein geteiltes Fazit. Im ersten Durchgang sei seine Mannschaft "immer einen Tick zu spät gekommen", habe aber "mit Herz gespielt". Nach Umstellungen zur zweiten Hälfte und der Führung durch Krzysztof Piatek (67.) habe man dann aber "zu schnell das 1:1 kassiert". Da müsse man "cleverer sein". Aber dies sei "Zukunftsmusik", meinte der Coach, der das Team vom entlassenen Bruno Labbadia übernommen hatte. Somit blieb der mit so großen Ambitionen Hauptstadtklub zum fünften mal ohne Sieg und steckt weiter mitten im Bundesliga-Abstiegskampf. Hamann prognostizierte den Berlinern folglich "heiße Wochen".

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Dardai, der die Hertha bereits von 2015 bis 2019 trainiert hatte und zuletzt in der Talentförderung des Klubs tätig war, hatte bei seinem Einstand zahlreiche neue Mittel eingesetzt, um die Wende zu schaffen. Er nahm im Vergleich zum letzten Spiel unter Labbadia, dem 1:4 gegen Werder Bremen am vergangenen Samstag, insgesamt sechs Veränderungen in der Startelf vor. So erhielt Rune Jarstein im Tor den Vorzug vor Alexander Schwolow. Auch der von Labbadia zuletzt hart kritisierte Dodi Lukebakio durfte von Beginn an ran. Zum Erfolg führten diese Maßnahmen aber nicht.