29. November 2021 / 21:30 Uhr

"Pandemie hat Arminia hart getroffen": Bielefeld verzeichnet Millionen-Schaden in Corona-Phase

"Pandemie hat Arminia hart getroffen": Bielefeld verzeichnet Millionen-Schaden in Corona-Phase

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Arminia Bielefeld hat während der Corona-Pandemie ein hohes finanzielles Minus zu verzeichnen.
Arminia Bielefeld hat während der Corona-Pandemie ein hohes finanzielles Minus zu verzeichnen. © IMAGO/Kirchner-Media
Anzeige

Auch bei Bundesliga-Klub Arminia Bielefeld hat die Corona-Pandemie ihre Spuren hinterlassen. Wie der Verein am Montagabend mitteilte, erzielte die Arminia im Jahr 2021 ein Minus von 3,8 Millionen Euro. Vizepräsident Maurice Eschweiler rechnet mit weiteren finanziellen Einbußen.

Arminia Bielefeld hat im vom Coronavirus geprägten Jahr 2021 ein finanzielles Ergebnis von minus 3,8 Millionen Euro erzielt. "Die Pandemie hat Arminia hart getroffen", sagte Vizepräsident Maurice Eschweiler in einem Vorgespräch des Bundesligisten zur Jahreshauptversammlung am Montag. "Wir mussten bisher einen Gesamtschaden in Höhe von 17 Millionen Euro erleiden, davon alleine rund 14 Millionen Euro in der Saison 20/21."

Anzeige

Eschweiler rechnet mit weiteren Einbußen durch das Virus. "Corona wird auch in dieser Saison einen Schaden hinterlassen, weshalb es nicht bei den 17 Millionen bleiben wird", sagte er. "Die gute Nachricht ist: Arminia ist sehr stabil. Inzwischen sogar so stabil, dass wir die Krise ohne jegliche öffentliche Unterstützung aus uns selbst heraus bewältigen können."

Eschweiler ergänzte: "Hätte uns das vor fünf Jahren erwischt, hätte es uns weggefegt." Damals ging es der Arminia finanziell sehr schlecht. Der Klub stand vor der Insolvenz.