31. März 2020 / 23:34 Uhr

Trauer um Pape Diouf: Ex-Präsident von Olympique Marseille stirbt nach Coronavirus-Infektion

Trauer um Pape Diouf: Ex-Präsident von Olympique Marseille stirbt nach Coronavirus-Infektion

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der frühere Präsident von Olympique Marseille, Pape Diouf, erlag dem Coronavirus.
Der frühere Präsident von Olympique Marseille, Pape Diouf, erlag dem Coronavirus. © imago images/PanoramiC
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Olympique Marseille und die gesamte französische Fußball-Gemeinde trauern um Pape Diouf. Der Ex-Präsident des Klubs verstarb im Senegal an den Folgen einer Coronavirus-Infektion.

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Der französische Fußball trauert um Pape Diouf: der ehemalige Präsident des Traditionsvereins Olympique Marseille verstarb im Alter von 68 Jahren an den Folgen einer Coronavirus-Infektion. Das gab seine Familie gegenüber den Nachrichtendienst AFP bekannt.

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Diouf lebte zuletzt in seinem Heimatland Senegal, wo er sich auch mit dem Virus infizierte. Nachdem eine Behandlung in einem Krankenhaus in Dakar fehlschlug und sich sein gesundheitlicher Zustand rapide verschlechterte, sollte der frühere OM-Boss nach Frankreich ausgeliefert werden. Diouf verstarb jedoch noch vor dem Abflug in Dakar.

Der frühere französische Nationalspieler Djibril Cissé, der in der Amtszeit von Diouf für Marseille aktiv war, bezeichnete diesen als "außergewöhnlichen Menschen und Präsidenten" und zeigte sich tief bestürzt über den Tod des früheren Funktionärs.

Diouf war von 2005 bis 2009 Präsident von OM

Von 2005 bis 2009 leitete Diouf die Geschichte von Olympique Marseille als Klubpräsident federführend. Zuvor hatte er als Sportjournalist unter anderem über OM berichtet und außerdem als Spielerberater gearbeitet.