02. Januar 2021 / 14:27 Uhr

Para-Sportler nehmen Kurs auf Tokio

Para-Sportler nehmen Kurs auf Tokio

Stefan Ehlers
Ostsee-Zeitung
Ramona Brussig (42), PSV Schwerin, Para-Judo: Die Gesundheit steht an erster Stelle, von daher ist es die einzig vernünftige Lösung, zumal ja eine Nation nach der anderen ihre Teilnahme abgesagt hat. Ich hätte die Spiele nicht boykottiert. Ich bin erst am Sonntag aus Japan zurückgekommen. Die Japaner gehen ganz anders mit dem Virus um. Viele tragen auch ohne Corona Mundschutz. Kontakte gibt es nicht. Wo wir Deutschen uns knuddeln, verbeugen sich die Japaner. Für mich soll Tokio ein schöner Schlusspunkt sein. Also muss ich noch ein Jahr dranhängen.
Judoka Ramona Brussig (PSV Schwerin) will sich in Tokyo von der Paralympics-Bühne verabschieden. © imago/Conny Kurth
Anzeige

Die Paralympics stehen bevor. Vom 24. August bis 5. September wollen einige Sportler aus Mecklenburg-Vorpommern in Tokyo an den Start gehen.

Anzeige

​16 Kandidaten aus Mecklenburg-Vorpommern nehmen Kurs auf die Paralympics, die vom 24. August bis 5. September in Tokio stattfinden sollen.

Anzeige

Die sehbehinderten Goalballer Reno Tiede und Felix Rogge vom RGC Hansa aus Rostock haben das Ticket für die Spiele der Sportler mit Handicap bereits in der Tasche. Auch die Radsportler Kai-Christian Kruse und Robert Förstemann (beide PSV Rostock) sowie das Rostocker Schwimm-Duo Neele Labudda (Hanse SV) und Denise Grahl (SC Empor) werden in der japanischen Metropole ganz sicher dabei sein.

Mehr zu Sport aus der Region

Mit Medaillen wollen sich die Judo-Zwillingsschwestern Ramona und Carmen Brussig (PSV Schwerin) von der Paralympics-Bühne verabschieden. Ramona hatte bereits bei den Spielen 2004 in Athen Gold gewonnen.