04. Februar 2020 / 07:28 Uhr

Paris Saint-Germain: Das sagt Trainer Tuchel zum Streit mit Mbappe - Wechsel zu Real Madrid?

Paris Saint-Germain: Das sagt Trainer Tuchel zum Streit mit Mbappe - Wechsel zu Real Madrid?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
PSG-Star Kylian Mbappé und Trainer Thomas Tuchel sind beim Spiel gegen Montpellier aneinandergeraten
Hatten Gesprächsbedarf: Kylian Mbappe und Thomas Tuchel. © imago images/PanoramiC
Anzeige

Nach dem Streit zwischen Thomas Tuchel und Kylian Mbappe bei Paris Saint-Germain sagte der deutsche Trainer nun, dass es eine Aussprache gegeben habe. Dennoch steht ein Wechsel des Stürmers zu Real Madrid wieder einmal im Raum.

Anzeige

Der Streit zwischen Kylian Mbappe und Thomas Tuchel war der Aufreger rund um den 5:0-Sieg von Paris Saint-Germain gegen den SC Montpellier. Der französische Star-Stürmer legte sich bei seiner Auswechslung mit seinem deutschen Trainer an - und diskutierte mit ihm.

Anzeige
Mehr vom SPORTBUZZER

Schon am Dienstag geht es weiter für PSG in der französischen Liga. Dann spielt die Mannschaft von Tuchel gegen Nantes - und wird wohl auch auf Mbappe setzen. Denn der Streit scheint zumindest laut Tuchel aus der Welt geräumt zu sein. "Da ist nichts Persönliches zwischen ihm und mir. Diese Dinge passieren. Was ich gesagt habe, bleibt in der Kabine", sagte er vor der Partie gegen Nantes. "Ich weiß, dass er es nicht mag, ausgewechselt zu werden. Das ist normal. Aber ich will auch denjenigen Spielpraxis geben, die auf der Bank sitzen."

Tuchel enttäuscht von Mbappe

Nachdem Tuchel Mbappe am Wochenende auswechselte, war dieser so verärgert, dass er Tuchel den Handschlag verweigerte. Der 21-Jährige wollte stattdessen direkt an seinem Trainer vorbeimarschieren. Doch der Deutsche griff sich Mbappé und die beiden gerieten in eine heftige und lange Diskussion.

25 ehemalige PSG-Spieler und was aus ihnen wurde

Sie waren die Superstars von Paris St.-Germain: Ronaldinho, David Beckham und Zlatan Ibrahimovic spielten für den Klub aus Frankreich - das machen sie heute! Zur Galerie
Sie waren die Superstars von Paris St.-Germain: Ronaldinho, David Beckham und Zlatan Ibrahimovic spielten für den Klub aus Frankreich - das machen sie heute! ©

"Ich bin nicht wütend. Aber ich bin enttäuscht, weil es unnötig war", bilanzierte Tuchel auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. "Ich habe ihm erklärt, warum wir das so gemacht haben und damit ist es erledigt. Ich treffe immer die sportlichen Entscheidungen. Wir spielen nicht Tennis, sondern Fußball, und jeder muss Respekt haben", hatte Tuchel des Thema beenden wollen. Doch wie die Zeitung Le Parisien jetzt berichtet, wirkte die Situation offenbar noch nach: Demnach soll es am Sonntag ein Gespräch mit Tuchel, Sportdirektor Leonardo und Mbappé gegeben haben. Auch danach soll das Verhältnis zwischen Mappe und Tuchel noch angespannt sein.

Wechselt Mbappe zu Real Madrid?

Französische Medien berichteten deshalb bereits, dass Mbappe anderen Führungsspielern von PSG bereits mitgeteilt hätte, dass er den Topklub im Sommer verlassen wolle. Sein Vertrag läuft in Paris noch bis 2022 - Paris will den Kontrakt allerdings unbedingt verlängern. Doch der französische Nationalspieler soll von dem Angebot, das laut Medienberichten eine deutliche Gehaltserhöhung bedeutet hätte, nicht begesitert gewesen sein. Sein Wunsch soll es stattdessen sein, den Verein zu verlassen. Tuchel glaubt aber nicht, dass Mbappe die Situation ausnützen wolle. "Ich denke nicht, dass er diese Situation ausnutzt, um den Klub zu verlassen. Er hat einen Vertrag bei uns. Ich habe ihm die Gründe erklärt, weshalb ich so entschieden hatte", sagte er.

Angeblich soll Real Madrid das große Ziel des Stürmers sein. Madrid-Trainer Zinedine Zidane will Mbappe ohnehin gern zu Real locken. Laut der englischen Zeitung Sun sei der Klub angeblich sogar bereit, die Rekordsumme von 295 Millionen Euro zu bieten.