09. September 2020 / 11:59 Uhr

Bericht: Paris Saint-Germain nennt Schmerzgrenze für Verkauf von Julian Draxler

Bericht: Paris Saint-Germain nennt Schmerzgrenze für Verkauf von Julian Draxler

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
PSG möchte Julian Draxler offenbar verkaufen.
PSG möchte Julian Draxler offenbar verkaufen. © dpa
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Die Zukunft von Julian Draxler liegt möglicherweise nicht in Paris. PSG plant den Verkauf des deutschen Nationalspielers. Der französische Top-Klub nennt jetzt offenbar eine Schmerzgrenze. Das Problem dürfte das Gehalt des 26-Jährigen bleiben.

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Nationalspieler Julian Draxler steht eigentlich noch bis Sommer 2021 bei Paris Saint-Germain unter Vertrag. Um einen ablösefreien Wechsel in einem Jahr zu verhindern, plant PSG wohl einen Verkauf noch in den nächsten Wochen. Wie die französische Zeitung Le Parisien berichtet, kann der deutsche Nationalspieler den Klub für 20 Millionen Euro verlassen.

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Als möglicher Abnehmer gilt Bundesligist Bayer Leverkusen. Dort könnte Draxler den für bis zu 100 Millionen Euro an den FC Chelsea verkauften Kai Havertz ersetzen. "Kai wird nicht eins zu eins zu ersetzen sein. Wir werden versuchen, die Mannschaft auf anderen Positionen zu verstärken", erklärte Bayer-Sportchef Rudi Völler zuletzt im Kicker. Das üppige Gehalt des deutschen Nationalspielers könnte bei möglichen Verhandlungen für Probleme sorgen. Draxler verdient beim Champions-League-Finalisten PSG etwa 7,2 Millionen Euro jährlich. Angebote aus der Premier League und von Serie-A-Klub soll Draxler laut Sport Bild bereits abgelehnt haben.

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Aus der Bundesliga wird neben Bayer Leverkusen auch Hertha BSC als Interessent genannt. Doch der 26-jährige Offensivspieler denkt angeblich nicht an eine Rückkehr in die Bundesliga, wo er für den FC Schalke 04 und den VfL Wolfsburg gespielt hatte. Zudem entspreche das Angebot des Hauptstadtklubs mit 5,4 Millionen Euro pro Jahr nicht seinen Erwartungen. Bundestrainer Joachim Löw hatte dem 26-Jährigen zuletzt einen Vereinswechsel nahegelegt. "Für Julian wäre es wichtig, auch in dem Alter, vielleicht einen Schritt zu machen, wo er regelmäßig spielt. Das würde ihm wahrscheinlich schon entscheidend helfen", sagte Löw. Draxler selbst erklärte nach dem 1:1 am Sonntag im Nations-League-Spiel in der Schweiz im ZDF-Interview, man wisse nicht, ob diesen Sommer noch etwas passiere.