07. Januar 2022 / 10:07 Uhr

Partie kann stattfinden: Dresdner Eislöwen erwarten die Tölzer Löwen - Mannes fällt aus

Partie kann stattfinden: Dresdner Eislöwen erwarten die Tölzer Löwen - Mannes fällt aus

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Nicklas Mannes wird beim Spiel gegen Kaufbeuren verletzt vom Eis getragen. Tom Knobloch tröstet ihn.
Nicklas Mannes wird beim Spiel gegen Kaufbeuren verletzt vom Eis getragen. Tom Knobloch tröstet ihn. © Steffen Manig
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Ob es zum dritten 5:4 kommt? Die Dresdner und Tölzer liegen in der Tabelle zwar ein Stück auseinander, so deutlich, wie es aber auf dem Papier eigentlich sein sollte, waren die beiden bisherigen Partien aber nicht. Zudem müssen die Eislöwen auf Verteidiger Nicklas Mannes verzichten, der einige Wochen ausfällt.

Dresden. Nach dem Sieg in Selb geht es für die Dresdner Eislöwen nun schon an diesem Freitag daheim gegen die Tölzer Löwen weiter. Bis Donnerstag bangte man noch, ob die Partie stattfinden kann, da zuletzt auch bei den Löwen ein Corona-Fall aufgetreten war. Doch zum Glück kann die Partie stattfinden. Für die Elbestädter ist es dann aber das einzige Spiel am Wochenende, da die ursprünglich für den Sonntag vorgesehene Begegnung in Ravensburg wegen Corona-Fällen im Team der Towerstars auf den 22. Februar verschoben wurde.

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Blickt man auf die Tabelle, könnte man meinen, die Karten zwischen dem Tabellenzweiten und dem Neunten sind klar verteilt. Doch allein der Ausgang der ersten beiden Spiele zwischen den Eislöwen und den Tölzern mahnt zur Vorsicht. Beide Male ging es spannend und sehr knapp zu. So gewannen die Blau-Weißen daheim mit 5:4 und in Bad Tölz mit 5:4 nach Verlängerung. Deshalb gibt es keinen Grund, die Gäste zu unterschätzen, auch wenn der Tölzer Trainer Kevin Gaudet nach wie vor nur einen kleinen Kader zur Verfügung hat.

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Zum Jahresauftakt gewannen seine Jungs im Lausitzer Fuchsbau mit 4:0. Und weil die Bayern sogar auf fremdem Eis bislang mehr Punkte geholt haben als in der heimischen Halle, sollten die Eislöwen zusätzlich gewarnt sein. Deshalb betont auch Andreas Brockmann: „Bad Tölz ist gerade auswärts gefährlich, ganz egal wie viele Spieler sie dabei haben. Das hat zuletzt Weißwasser erlebt. Tölz ist sehr gefährlich und wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen. Wir müssen mit Geduld und Disziplin spielen, denn sie haben ein paar Jungs dabei, die immer gefährlich sind.“


Eine Hiobsbotschaft gibt es inzwischen von Nicklas Mannes. Der Verteidiger hatte sich im letzten Spiel des alten Jahres gegen Kaufbeuren an der Schulter verletzt. Nach eingehenden Untersuchungen steht nun fest, dass der 23-Jährige mehrere Wochen ausfallen wird. Ob der gebürtige Ratinger sich sogar einer Operation unterziehen musste, wollten die Eislöwen-Verantwortlichen nicht sagen.