18. Juli 2019 / 13:22 Uhr

"Passt für mich ganz gut": Arp in der Ribéry-Rolle – vielversprechende Ansätze beim Test des FC Bayern

"Passt für mich ganz gut": Arp in der Ribéry-Rolle – vielversprechende Ansätze beim Test des FC Bayern

Patrick Strasser
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fiete Arp gefiel beim Testspiel des FC Bayern in der Rolle des Ex-Münchners Franck Ribéry. 
Fiete Arp gefiel beim Testspiel des FC Bayern in der Rolle des Ex-Münchners Franck Ribéry.  © imago images /Getty
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In seinem ersten Spiel für den FC Bayern stellte Trainer Niko Kovac den ehemaligen Hamburger Fiete Arp auf der Position von Vereinsikone Franck Ribéry, der den Klub nach der letzten Saison verlassen hatte, auf. Und: Beim Test gegen den FC Arsenal spielte der 19-Jährige frisch und frech auf.

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Für Jann-Fiete Arp hielt das Debüt im Bayern-Trikot beim ersten Test der Saisonvorbereitung in Carson gegen den FC Arsenal (1:2) eine spezielle Überraschung parat. Der Neuzugang vom Hamburger SV, drei Millionen Euro Ablöse teuer, also in der heutigen Transfersummen-Inflation „quasi umsonst“, durfte in der ersten Halbzeit als Linksaußen ran, sollte die Sturmspitze Thomas Müller unterstützen. Was der 19-jährige Arp in Ansätzen ganz ordentlich machte, frisch und frech, mit ein paar ansprechenden Aktionen – vor allem, wenn man bedenkt, dass es nach der Erfahrung Zweite Liga mit dem HSV sein Premieren-Einsatz auf der ganz großen Bühne war.

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Arp: "Mit dem Anpfiff war sämtliche Aufregung verflogen"

„Das erste Mal mit den Spielern unserer Mannschaft auf dem Feld zu stehen und dann noch gegen einen solchen Gegner ist schon sehr groß“, sagte Arp nach der Partie ganz offen und resümierte ehrlich: „Ich bin froh, dass ich das auf dem Platz abschütteln konnte. Mit dem Anpfiff war sämtliche Aufregung verflogen.“ Trainer Niko Kovac hatte ihm die Position von Franck Ribéry (36), der Bayern nach zwölf Jahren verlassen hat, und Kingsley Coman (23), dem Ribéry-Kronprinzen, zugetraut – ohne große Worte. „Es gab keine großen Anweisungen. Der Trainer weiß: Für einen jungen Spieler ist es manchmal wichtiger, einfach losgelassen zu werden, nicht nochmal viel gesagt zu bekommen“, erzählte Arp, der sich bei Linksverteidiger Alaba („Die Jungs haben mir viel geholfen, gerade David“) bedankte.

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Dass Arp, sonst eher als Mittelstürmer oder hängende Spitze eingesetzt und als möglicher, aber natürlich qualitativ weitaus nachrangiger Ersatz für Robert Lewandowski vorgesehen, diesmal auf Linksaußen ran durfte, fand er selbst „in Ordnung, ich fühle mich da absolut nicht unwohl.“ Seine Begründung: „Dadurch, dass ich nicht der groß gewachsene Frontstürmer bin, passt es für mich ganz gut, über Außen zu kommen. In der ersten Halbzeit haben wir leider offensiv nicht so viele Akzente setzen können.“ Doch ein Ribéry-Vergleich ist für ihn meilenweit entfernt. „Ribéry hat noch zu große Fußstapfen, da mache ich lieber den Fiete Arp. Er hat hier über ein Jahrzehnt eine Ära geprägt. Wenn du beim FC Bayern bist, dann merkst du, wie oft der Name Ribéry fällt, das wird sich so schnell auch nicht ändern.“

Arp hat das Debüt „echt Riesen-Spaß gemacht“, er freue sich auf mehr. Und sagte als Fazit: „Im Großen und Ganzen wäre ein Punkt, ach, ein Unentschieden, gerecht gewesen – aber so ist Fußball.“ Ganz wie King Franck. Der hatte immer gesagt: „Das ist Fußbaaall.“

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