13. März 2019 / 13:29 Uhr

Der Claudio Pizarro des Bezirks: Lehrtes Patrick Heldt hängt noch ein Jahr dran!

Der Claudio Pizarro des Bezirks: Lehrtes Patrick Heldt hängt noch ein Jahr dran!

Dirk Drews
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Patrick Heldt hängt beim FC Lehrte noch ein Jahr dran - man könnte ihn als Claudio Pizarro (eingeklinkt) des Bezirks bezeichnen.
Patrick Heldt hängt beim FC Lehrte noch ein Jahr dran - man könnte ihn als Claudio Pizarro (eingeklinkt) des Bezirks bezeichnen. © Sascha Priesemann
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Auch mit 39 Jahren wird Patrick Heldt noch auf dem Fußballplatz stehen. Der Torjäger des FC Lehrte hat sich dazu entschieden, eine weitere Saison dranzuhängen. Für die laufende Saison hofft der "Claudio Pizarro des Bezirks" noch auf das Erreichen der Aufstiegsrelegation.

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2017 wurde er vom SPORTBUZZER als Spieler der Saison und für das Tor des Jahres ausgezeichnet. Lange her? Weit gefehlt! Auch in dieser Saison führt Patrick Heldt die Torschützenliste der Bezirksliga 2 mit 23 Treffern unangefochten an. Der 38-jährige spielende Co-Trainer des FC Lehrte wollte nach dem Erwerb der B-Lizenz ja eigentlich die Fußballschuhe an den Nagel hängen und eine Laufbahn als Coach einschlagen – nun wird der „Claudio Pizarro des Bezirks“ sogar noch ein weiteres Jahr dranhängen.

Exzellente Schusstechnik

Im Gegensatz zum 40-jährigen Goalgetter aus der Bundesliga, für Heldt ein Vorbild, sorgt der Lehrter wegen seiner exzellenten Schusstechnik auch aus der Distanz für Torgefahr. Wenn der FC am Sonntag bei der SV Arnum zum ersten Mal in diesem Jahr auf dem Platz stehen sollte, dann dürfte sich der Torjäger nur allzu gern an das Hinspiel am 9. September erinnern. „Da habe ich meinen schönsten Treffer überhaupt erzielt, als ich noch vor der Mittellinie den Ball aus über 60 Metern ins Tor geschossen habe“, berichtet Heldt.

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Dass der einstige Kicker des Heeßeler SV, des SV Ramlingen/Ehlershausen und der TSV Burgdorf in der neuen Spielzeit dabei sein wird, war in der Winterpause nicht immer sicher. „Ich hatte mehrere Optionen. Ein Engagement zum Beispiel als neuer Trainer des Heeßeler SV kam infrage. Letztlich hat es jedoch nicht damit geklappt“, sagt Heldt.

Alles begann in Kleinburgwedel

Seine erste Trainerstation absolvierte er übrigens beim TSV Kleinburgwedel. Im Burgwedeler Ortsteil trat Heldt als Sechsjähriger einst auch zum ersten Mal für den TSV gegen das runde Leder. Und dort ist der beruflich als Teamleiter beim Landesamt für Statistik tätige Spielertrainer, dem die fußballerischen Fähigkeiten von seinem Vater Günther in die Wiege gelegt wurden, beheimatet.

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Circa 20 Kilometer weiter südöstlich befindet sich in Lehrte aber weiterhin Heldts sportliche Heimat. „Als nach der Jahresversammlung des FC Lehrte der neue Vorstand signalisierte, weiter mit dem Trainerteam zu arbeiten und Leistungsfußball fördern zu wollen, habe ich mich entschieden, noch eine weitere Saison dranzuhängen. Ich bin seit 2013 beim FC und fühle mich dort wohl“, erklärte der Fußball-Oldie, der im Oktober 39 Jahre alt wird.

Hoffen auf die Aufstiegsrelegation

Noch in dieser Saison soll nicht zuletzt mithilfe seiner Schusskünste ein Ziel erreicht werden: „Ich hoffe, dass wir nach der tollen bisherigen Saison noch weiter nach oben klettern können und eventuell die Aufstiegsrelegation bestreiten werden.“ Bis zu Pizarro fehlt Heldt mindestens noch ein weiteres Jahr.

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