29. Juli 2021 / 13:09 Uhr

IOC begrüßt Abreise von Rad-Sportdirektor Patrick Moster: "Bei Olympischen Spielen keinen Platz"

IOC begrüßt Abreise von Rad-Sportdirektor Patrick Moster: "Bei Olympischen Spielen keinen Platz"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Patrick Moster reist nach seiner Verbalentgleisung aus Tokio ab und wurde auch vom IOC kritisiert.
Patrick Moster reist nach seiner Verbalentgleisung aus Tokio ab und wurde auch vom IOC kritisiert. © dpa/IMAGO
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Nach dem Olympia-Aus von Rad-Sportdirektor Patrick Moster hat das IOC die Entscheidung des DOSB begrüßt. Der Funktionär hatte sich am Donnerstag durch eine rassistische Entgleisung disqualifiziert.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hält die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) nach dem Rassismus-Eklat um Rad-Sportdirektor Patrick Moster für richtig. "Wir begrüßen die schnelle Reaktion des DOSB, ihn seine Funktion nicht weiterführen zu lassen und ihn zu bitten, Tokio zu verlassen, um nach Deutschland zurückzukehren. Kommentare wie diese haben bei den Olympischen Spielen keinen Platz", hieß es in einer Erklärung am Donnerstag.

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Nach seiner rassistischen Entgleisung bei den Olympischen Spielen in Tokio muss Moster vorzeitig die Heimreise antreten. Das hatte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Donnerstag entschieden. Der Fall hätte möglicherweise auch vor der IOC-Disziplinarkommission landen können.

Moster hatte am Mittwoch den deutschen Radsportler Nikias Arndt beim olympischen Einzelzeitfahren angefeuert und dabei eine rassistische Bemerkung über den vor Arndt fahrenden Algerier Azzedine Lagab gemacht. Der Funktionär bat nach dem Vorfall sofort um Entschuldigung.