14. Mai 2019 / 19:00 Uhr

Patrick Nöhren übernimmt das Traineramt beim TuS Jevenstedt

Patrick Nöhren übernimmt das Traineramt beim TuS Jevenstedt

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Ein Bild aus früheren Tagen: Patrick Nöhren im Jahr 2010 als Trainer des SC Comet.
Ein Bild aus früheren Tagen: Patrick Nöhren im Jahr 2010 als Trainer des SC Comet. © Uwe Paesler
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Den Sommerurlaub mit seiner Familie hatte er bereits gebucht. Eigentlich wollte Patrick Nöhren die sonnigste Zeit des Jahres mal ohne einen Trainerjob genießen. Als dann aber doch noch das Angebot des TuS Jevenstedt einflatterte, brauchte es seine Überzeugungskünste gegenüber Familie und Ehefrau, den geplanten Urlaub zu stornieren. „Aber das war gar nicht so schwer“, lacht Nöhren: „Ich habe meine Frau mit zu den Gesprächen auf den Sportplatz nach Jevenstedt genommen. Sie hat sich direkt wohlgefühlt und gesagt: Das musst du machen.“

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Somit tritt Nöhren ab dem 01. Juli die Nachfolge von Trainer Michael Rohwedder beim TuS Jevenstedt an. „Wir haben mit Patrick Nöhren unsere absoluten Wunschtrainer bekommen. Er passt sportlich und charakterlich hervorragend zu unserem Verein“, erklärt Oliver Maaßen, Fußball-Obmann des TuS. Auch Nöhren ist Feuer und Flamme. „Ich habe große Lust auf die neue Aufgabe. Ich kann der Mannschaft, die bisher sowieso schon einen tollen Job macht, weiterhelfen“, ist sich der 43-Jährige sich.

Welche Argumente haben für Ihn den Ausschlag gegeben, an die Jevenau zu wechseln? „Mit den handelnden Personen haben ich in kürzester Zeit eine Vertrauensbasis aufgebaut, die ich für meine Arbeit brauche. Zudem gefällt mir, wie die Mannschaft sich als Einheit auf dem Platz verhält. Das ist einfach vorbildlich“, freut sich Nöhren, der zuvor Verbandsligist TSV Gadeland und sowohl den PSV Neumünster als auch Comet Kiel in der Oberliga coachte und unter Beweis stellte, dass er auch höherklassige Mannschaften weiterbringen kann.

Nöhren ist ein offensiv denkender Trainer. „Ich gewinne lieber 5:3 als 1:0“, sagt er. Möglichst weit weg vom eigenen Tor solle seine Mannschaft den Ball haben. Nach der herausragenden diesjährigen Saison in der Landesliga werden die anderen Teams den Jevenstedter allerdings anders begegnen und tiefer stehen. Dafür gilt es, Lösungen zu finden. „Das wird die taktische Herausforderung sein. Grundsätzlich wollen wir noch dominanter auftreten“, betont Nöhren.

Auf dem Familienvater lastet allerdings ein schwerer Rucksack. Michael Rohwedder leitete sechs Jahren lang die Geschicke des TuS an der Seitenlinie - die erfolgreichsten Jahre in der Vereinsgeschichte mit etlichen Aufstiegen, Meisterschaften und Kreispokalsiegen. „Daran gilt es anzuknüpfen. Durch die Basis des sportlichen Erfolgs müssen wir den Verein im positiven Sinne stressen, sich mit dem Oberliga-Aufstieg zu beschäftigen“, fordert Nöhren, der auch an seinen Vorgängen nur lobende Worte verliert. „Ein großes Kompliment an Michael. Er hat die sensationelle sportliche Entwicklung des Vereins geprägt“, sagt er und beschäftigt sich fortan mit dem TuS anstatt dem Sommerurlaub mit der Familie.

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