11. September 2021 / 00:14 Uhr

Patrick Richter schießt den Werderaner FC in Falkensee zum Sieg (mit Galerie)

Patrick Richter schießt den Werderaner FC in Falkensee zum Sieg (mit Galerie)

Kevin Päplow
Märkische Allgemeine Zeitung
War wieder nicht zu stoppen: Patrick Richter vom Werderaner FC (vorne).
War wieder nicht zu stoppen: Patrick Richter vom Werderaner FC (vorne). © Kevin Päplow
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Brandenburgliga: Hecht-Elf erkämpft sich am Freitagabend einen Dreier an der Leistikowstraße.

SV Falkensee-Finkenkrug - Werderaner FC 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Patrick Richter (35), 0:2 Patrick Richter (73.). Zuschauer: 173.

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173 Zuschauer sahen auf dem Sportplatz an der Leistikowstraße am Freitagabend wieder einmal, dass Patrick Richter den Unterschied machen kann. Beim 2:0-Auswärtserfolg der Inselstädter traf der Torjäger doppelt.

Von Beginn an entwickelte sich zwischen beiden Teams ein intensives und zweikampfbetontes Spiel. Marc-Anthony Weisse tastete sich per Freistoß an das Tor der Gastgeber heran und auf der anderen Seite wurde es kurios. Kai Spangenberg stand wie Nationaltorwart Manuel Neuer ziemlich hoch und das wäre ihm beinahe zum Verhängnis geworden. Tom Gutschmidt konnte diese Möglichkeit aber nicht zur FF-Führung nutzen.

In Bildern: Der Werderaner FC siegt mit 2:0 bei Falkensee-Finkenkrug.

Der Werderaner FC (schwarze Trikots) siegt durch einen Doppelpack von Patrick Richter mit 2:0 (1:0) beim SV Falkensee-Finkenkrug. Zur Galerie
Der Werderaner FC (schwarze Trikots) siegt durch einen Doppelpack von Patrick Richter mit 2:0 (1:0) beim SV Falkensee-Finkenkrug. © Kevin Päplow

Nach einer halben Stunde war Werder wieder mit einem Freistoß gefährlich. Daniel Bittner entschärfte aber den flachen und scharfen Hammer von Anton Muschter. Dann war wieder Richter-Zeit. Erst parierte Bittner den Kopfball von Simon Albrecht, dieser wollte mit dem Fuß nachstochern, doch das erledigte Richter zügig und die Murmel trudelte zum 1:0 über die Linie. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und wieder sollte ein ruhender Ball für Gefahr sorgen. Christopher Schulze hatte Pech, dass sein scharfer Freistoß abgefälscht wurde und am Pfosten vorbeizog.

Nach dem Seitenwechsel waren Großchancen zunächst Mangelware, auch wenn Werder weiter versuchte, nachzulegen. Richter scheiterte dann erst an Bittner. In der 76. Minute stand es aber 2:0. Der Goalgetter stieg nach einem Freistoß hoch, köpfte per Aufsetzer das Leder so tückisch in Richtung Tor, dass Bittner den Ball nur an die Latte lenkte und von dort die Torlinie zum Jubel der Gäste überquerte.

Ingo Hecht über Patrick Richter: "Heute hat er seine Klasse gezeigt"

Trotz großer Bemühungen durch Maximilian Ladewig und Adrian Ostach wollte kein Tor für die Hausherren in der Schlussphase mehr fallen. David Karaschewitz war dennoch nicht unzufrieden. „Die Jungs haben meinen Matchplan umgesetzt. Lass uns mal in der Situation mit Kai Spangenberg das 1:0 machen. Da will ich Werder mal sehen, wie sie sich dann hier anstellen. Unsere wenigen guten Möglichkeiten konnten wir nicht nutzen, weil eben etwas gefehlt hat. Bei Werder springt der Ball halt Patrick Richter vor die Füße. Das ist halt der Unterschied. Wir sind mit dem Quäntchen weniger Glück heute vom Platz gegangen“, erklärt der Coach der Falkenseer.


Ein typischer Ingo Hecht hatte seinen Torjäger vor der Partie angestachelt. „Ich habe Patti vor dem Spiel ein wenig gekitzelt. Das er ein ganz guter Stürmer ist, wissen wir. Heute hat er seine Klasse gezeigt. Wir haben diese Art Spiel erwartet. Einige Jungs haben mich nach einer Viertelstunde verwundert angesehen und dachten, ich spinne. Wer hier nur Fußball spielen will und den Kampf nicht annimmt, hat keine Chance. In Falkensee geht es immer zur Sache“, weiß der Trainer der Werder-Elf zu genau.