19. August 2021 / 22:31 Uhr

Paukenschlag: Eutin 08 und Ex-Kapitän Sebastian Witt trennen sich sofort

Paukenschlag: Eutin 08 und Ex-Kapitän Sebastian Witt trennen sich sofort

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Sebastian Witt ist offen für Anfragen anderer Vereine.
Sebastian Witt ist offen für Anfragen anderer Vereine. © Agentur 54°
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Beide Parteien gingen nicht im Guten auseinander

Paukenschlag am Waldeck: Fußball-Oberligist Eutin 08 und Ex-Kapitän Sebastian Witt gehen ab sofort getrennte Wege. Am Donnerstagabend gab der Verein die Trennung bekannt. „Wir haben die Zusammenarbeit im gegenseitigen Einvernehmen beendet“, sagte Trainer Dennis Jaacks dem LN-Sportbuzzer.

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Erst am vergangenen Montag hatte Jaacks Torwart Nikolas Wulf zum neuen Kapitän als Nachfolger von Witt bestimmt. Dieser zeigte sich danach enttäuscht. „Wir haben eine interne Kommunikation abgestimmt. Was dann von Basti kam, hat mich schon erschüttert und das Vertrauensverhaltens zerrüttet“, erklärte Jaacks. Ein letztes Gespräch zwischen beiden Seiten dauerte eine halbe Stunde, danach räumte Witt seinen Spint in der Kabine und gab seine Sachen ab.

„Dass sich das alles so entwickelt, war nicht abzusehen. Schade, mit Basti und Kevin Hübner (wechselt wie berichtet zu Regionalligist 1. FC Phönix Lübeck) verlieren wir zwei Spieler, die lange in Eutin gespielt und ihre Verdienste haben. Mit beiden gehen viel Gesicht des Vereins und Identifikation“, bedauert Jaacks und sprich von einer turbulenten Woche, auf die er gern verzichtet hätte.

Witt selbst blickt auf sieben „schöne Jahre“ bei den Rosenstädtern (129 Einsätze) zurück. „So stellt man sich natürlich keinen Abgang vor – zwei Tage vor dem Saisonstart. Ein bisschen Wehmut ist dabei“, erzählte der Rechtsverteidiger und fügte hinzu: „Die ganze Sache ist schwer in Worte zu fassen. Ich verspüre halt nicht mehr das Vertrauen. Das war ein schleichender Prozess schon in den letzten Wochen, so dass ich schließlich um Vertragsauflösung gebeten habe.“

Der Routinier lässt wissen, dass er offen für Anfragen anderer Vereine ist. „Ich bin wieder fit, habe keine Schmerzen mehr, und bereit für etwas Neues. Ich bin 28 Jahre alt und Fußballer durch und durch“, betonte er.