23. Mai 2020 / 10:19 Uhr

Paukenschlag: Ex-Union-Berlin-Profi Kevin Maek wechselt zu Einheit Zepernick

Paukenschlag: Ex-Union-Berlin-Profi Kevin Maek wechselt zu Einheit Zepernick

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kevin Maek (l.) spielte 2016 mit dem SV Elversberg in der Relegation zur 3. Liga gegen den FSV Zwickau. Nach dem 1:1 im Hinspiel gewann Zwickau allerdings mit 1:0.
Kevin Maek (l.) spielte 2016 mit dem SV Elversberg in der Relegation zur 3. Liga gegen den FSV Zwickau. Nach dem 1:1 im Hinspiel gewann Zwickau allerdings mit 1:0. © Hendrik Schmidt/dpa
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Kreisoberliga Oberhavel/Barnim: Aufsteiger Einheit Zepernick verstärkt sich für die Landesklasse mit dem ehemaligen Drittliga-Spieler Kevin Maek.

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Der ehemalige Union-Profi Kevin Maek schnürt ab der kommenden Saison für Einheit Zepernick die Schuhe. Der durch den Saisonabbruch der Kreisoberliga Oberhavel/Barnim in die Landesklasse Nord aufgestiegene Club aus dem Kreis Barnim hat den 31-Jährigen für die kommende Saison verpflichtet, wie der Verein auf seiner Facebook-Seite gemeinsam mit dem Wechsel von Steven Puhlmann bekanntgab.

Zepernick-Co-Trainer vermittelt

Der frühere Profi des 1. FC Union Berlin, der 2018 als Spieler des Oberligisten FC Homburg seine Leistungssport-Karriere aufgrund diverser Verletzungen beendet hatte, heuerte auf Betreiben des Zepernickers Co-Trainer Lucio Geral beim Landesliga-Aufsteiger an.

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„Die Jungs, die ich herhole, kenne ich meist länger. Wir haben Top-Bedingungen und eine junge Truppe, die alle herzlich aufnimmt. Deshalb kommen die Leute zu uns. Nicht wegen des Geldes“, sagte Geral der Märkischen Oderzeitung.

Maeks Vater spielte in DDR-Oberliga

Maek, dessen Vater Mario in der DDR für den BFC Dynamo und Union spielte, hat ein Fernstudium als Fitness-Trainer absolviert und richtet sich beruflich neu aus. In seiner neuen Mannschaft darf der Verteidiger, der bei Union „besonders viel von den erfahrenen Leuten wie Marco Gebhardt und Thorsten Mattuschka“ profitiert hat, als Stürmer auflaufen.

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„In der Jugend war ich Stürmer, das hat mir immer viel Spaß gemacht“, sagte Maek der MOZ, der den Abschied vom Profifußball mittlerweile verarbeitet hat: „Ich konnte schon ganz gut leben vom Fußball. Aber wenn man oft verletzt und nicht ganz oben drin ist, sondern immer nur reinschnuppert, dann ist es schwierig, dort zu bleiben. Und damit muss man sich irgendwann abfinden.“