26. November 2018 / 23:39 Uhr

Streit beim FC Bayern: Paul Breitner nicht mehr auf Ehrengast-Tribüne erwünscht

Streit beim FC Bayern: Paul Breitner nicht mehr auf Ehrengast-Tribüne erwünscht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Paul Breitner ist auf der Ehrengast-Tribüne des FC Bayern offenbar nicht mehr erwünscht.
Paul Breitner ist auf der Ehrengast-Tribüne des FC Bayern offenbar nicht mehr erwünscht. © imago/DeFodi
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Beim FC Bayern gibt es laut Aussagen von Paul Breitner in der "Bild" jetzt Streit um die Ehrengast-Tribüne. Die Bayern-Legende behauptet, dass er sich auf Anraten von Präsident Uli Hoeneß in dem Bereich der Allianz Arena nicht mehr blicken lassen soll.

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Streit beim FC Bayern: Paul Breitner und Bayern-Präsident Uli Hoeneß waren einst beste Freunde. Jahrelang spielten sie gemeinsam beim FCB und gewannen 1974 auch zusammen mit Deutschland die Weltmeisterschaft. Doch diese Freundschaft scheint nun zerbrochen zu sein. Paul Breitner berichtet in der Bild von einem Gespräch mit dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des FC Bayern, Jan-Christian Dreesen: "Es gab einen Anruf von Herrn Dreesen, mir werde von Uli Hoeneß nahegelegt, mich auf absehbare Zeit nicht im Ehrengast-Bereich blicken zu lassen", so Breitner. Überraschend: Schließlich war der 67-Jährige noch bis 2017 Markenbotschafter und ein enger Hoeneß-Vertrauter.

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Wut-PK der Bayern-Bosse Auslöser für Streit zwischen Breitner und Hoeneß?

Auslöser soll laut dem Bericht die harsche Kritik Breitners an der Wut-PK der Bayern-Bosse im Oktober gewesen sein. Breitner sagte in der Sendung "Blickpunkt Sport" des Bayerischen Rundfunks: "Ich bin nach wie vor deprimiert, weil ich mir nie vorstellen konnte in 48 Jahren, die ich mit oder am Rande des FC Bayern lebe, dass sich dieser Verein diese Blöße gibt, dass er diese Schwäche zeigt." Mit dem viel gescholtenen und längst denkwürdigen Auftritt sei eine über Jahre geleistete Arbeit kaputt gemacht worden, den deutschen Fußball-Rekordmeister "aus dieser Arroganz-Atmosphäre, aus diesem Image, das der FC Bayern landauf landab hatte", zu befördern.

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Dementsprechend, so Breitner gegenüber der Bild, habe er mit der Verbannung von der Ehrengast-Tribüne in der Münchener Allianz Arena auch gerechnet: "Ich möchte den einen oder anderen im Moment sowieso nicht sehen", sagte die FCB-Legende. Konsequenterweise habe Breitner laut eigener Aussage auch gleich seine zwei Ehrenkarten zurück zum FC Bayern geschickt. Er wolle sich nun normal Karten kaufen, wenn er ins Stadion geht, und nicht den Eindruck erwecken, dass er Freikarten wolle.

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