30. August 2021 / 17:54 Uhr

Paul Maletzke netzt dreimal für FSV Kühlungsborn in Bentwisch

Paul Maletzke netzt dreimal für FSV Kühlungsborn in Bentwisch

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Paul Maletzke bei seiner besten Chance im Spiel für den FSV Kühlungsborn.
Paul Maletzke war für drei Treffer des FSV Kühlungsborn in Bentwisch verantwortlich. © Johannes Weber
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Beim 4:1-Erfolg der Kühlungsborner gegen den FSV Bentwisch wird der Angreifer zum Matchwinner. Das Verliererteam erwischt einen rabenschwarzen Tag.

Dank eines gut aufgelegten Paul Maletzke hat sich der FSV Kühlungsborn den ersten Punktedreier in dieser Saison gesichert. Der Angreifer netzte am Sonnabend beim 4:1 (3:1)-Auswärtssieg gegen den FSV Bentwisch in der Fußball-Verbandsliga dreimal gegen seinen Ex-Klub. In seiner Nachwuchszeit lief Maletzke mehrere Jahre für die Bentwischer auf.

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Schon nach sechs Minuten ließ der Offensivmann die Kühlungsborner das erste Mal jubeln. Nach einem Abpraller des Bentwischer Keeper Jan-Erik Gutknecht kam Maletzke in günstiger Position an den Ball, brachte ihn aber aus spitzem Winkel im Tor unter. Gästetrainer René Schultz machte keinen Hehl daraus, dass seinem Team das frühe Tor in die Karten spielte. Schon fünf Zeigerumdrehungen nach dem 1:0 legten die Ostseebadkicker das zweite Tor nach. Erneut war Maletzke zur Stelle - diesmal per Außenrist.

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Aufsteiger FSV Bentwisch musste sich kurz schütteln, um eine Antwort geben zu können. Tatkräftige Unterstützung bekamen die Hausherren von Kühlungsborns Keeper Benjamin Heskamp. Der Schlussmann sah beim 1:2 durch Tim Pergande nicht gerade glücklich aus, faustete den Ball nach einem Missverständnis in Richtung eigenes Tor. Noch der Pause stellte das Gastteam den alten Abstand wieder her. Alexander Fogel (45. +2) markierte das 3:1 und sorgte damit, dass nach dem Seitenwechsel nicht mehr viel anbrannte.

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Im Gegenteil: die Kühlungsborner erhöhten durch Maletzke noch auf 4:1. „Wir mussten uns durchbeißen und kaufen dem Gegner körperlich in den Zweikämpfen den Schneid ab“, befand Kühlungsborns Coach René Schultz. Er blickt positiv in Richtung der kommenden Aufgabe. In seiner Mannschaft wird die Personallage etwas entspannen. "Ich habe dem Team gesagt, dass wir noch dieses Wochenende durchstehen müssen, dann sieht es wieder besser aus. Wir werden in den nächsten Wochen wieder einige Alternativen mehr zur Verfügung haben."

Trainerkollege Tommy Bastian war auf Bentwischer Seite enttäuscht von der Leistung seiner Mannschaft. „Die Art und Weise dieser Niederlage trifft uns. Wir werden den Saisonstart analysieren und Entscheidungen reflektieren. Und dann gilt es, dranzubleiben, aus Fehlern zu lernen und gemeinsam wieder aufzustehen."

Für die Bentwischer lief gegen die Kühlungsborner nicht viel zusammen. Obendrein kam noch hinzu, dass mit Stefan Geers und Tom Günther zwei erfahrene und wichtige Spieler bereits im ersten Durchgang gegen den FSV Kühlungsborn ausgewechselt werden mussten. Mit nur einem Punkt aus drei Partien hatten sich die Rand-Rostocker sicherlich mehr Zähler zum Start erhofft. Im Landespokal gegen den Ligakonkurrenten SV Waren wollen die Bentwischer am kommenden Sonnabend etwas Selbstvertrauen tanken.

FSV Bentwisch: Gutknecht - Schütt, Geers (10. N. Pergande), Puskeiler, Schubel, Günther (36. Klein), Rausch, T. Pergande, Freiherr von Schade, Bergmann (67. Berndt), Papenhagen.
FSV Kühlungsborn: Heskamp - Bartsch, Moritz, Franke (67. Marquardt), Dornick - Wilke, Werner (82. Müller) - Lübke, Sibrins (67. Schaffer) - Fogel, Maletzke.
Tore: 0:1, 0:2 Maletzke (6., 11.), 1:2 T. Pergande (30.), 1:3 Fogel (45. +2), 1:4 Maletzke (76.).
Schiedsrichter: Dominic Koch.
Zuschauer: 72.