16. Januar 2020 / 17:04 Uhr

Pausenansprache fruchtet: HSV knackt Adenstedt und holt den Pokal

Pausenansprache fruchtet: HSV knackt Adenstedt und holt den Pokal

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zur Pause lag die HSV Vechelde/Woltorf (rot) gegen die SG Adenstedt noch mit 12:15 hinten. Nach Wiederbeginn drehte sie jedoch die Partie, gewann 27:21 und holte den Regionspokal.
Zur Pause lag die HSV Vechelde/Woltorf (rot) gegen die SG Adenstedt noch mit 12:15 hinten. Nach Wiederbeginn drehte sie jedoch die Partie, gewann 27:21 und holte den Regionspokal. © Foto: Isabell
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Zwei von drei Peiner Teams wurden ihrer Favoritenrolle bei den Final-Turnieren des Handball-Regionspokal-Wettbewerbs gerecht: Die HSV Vechelde-Woltorf (B-Juniorinnen) und die HSG Nord Edemissen (D-Juniorinnen) siegten. Die HSV benötigte dazu allerdings eine Aufholjagd im Derby gegen die SG Adenstedt.

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Bei den A-Juniorinnen dagegen gewann etwas überraschend nicht der Landesliga-Zweite aus Edemissen, sondern Regionsoberliga-Spitzenreiter JMSG Vechelde/Woltorf/Zweidorf/Bortfeld.

A-Juniorinnen

Beim Final-Four-Turnier in Thiede kam es zum Schluss zu einem echten Finale zwischen zwei Peiner Teams. Denn weil die JMSG Vechelde/Woltorf/Zweidorf/Bortfeld (Regionsoberliga) und der haushohe Favorit, der Landesliga-Zweite HSG Nord Edemissen, jeweils zuvor gegen Thiede und Liebenburg (beide Regionsoberliga) gewonnen hatten, entschied das abschließende Duell über den Turniersieg.

Diese Voraussetzung war für die JMSG ein großer Ansporn, startete sie doch gut und führte zur Pause mit 7:3. Nach dem Seitenwechsel jedoch steigerte sich die HSG und kam schnell zum Ausgleich (26./9:9). Doch die JMSG blieb unbeeindruckt und ließ in den letzten 15 Minuten nur noch ein Tor der HSG zu und machte damit die Überraschung perfekt.

B-Juniorinnen

Dank einer guten kämpferischen Leistung setzte sich Landesliga-Spitzenreiter HSV Vechelde-Woltorf gegen die SG Adenstedt (Landesliga) und die HG Elm (Regionsliga) im Final-Turnier durch. Vor allem zum Auftakt überzeugte die HSV und besiegte Elm mit 26:17. „Da waren wir von Anfang an auf der Höhe und haben tolle Spielzüge gezeigt“, lobte HSV-Trainerin Astrid Rutsch.

Weniger erfreut war sie hingegen über den Auftritt ihrer Spielerinnen in Halbzeit eins gegen die SG Adenstedt. „Wir waren zu halbherzig und haben in der Abwehr nicht richtig zugepackt. Allerdings hatten wir zwischen den beiden Spielen auch nur etwas mehr als zehn Minuten Pause“, erklärte Rutsch. Die Quittung: 12:15 hieß es aus Sicht des Favoriten zur Pause.

Aber die Pausenansprache fruchtete, denn die HSV gestattete der SGA in den ersten zehn Minuten des zweiten Abschnitts kein Tor. „Auch im Angriff haben wir dann die Mittel gefunden, um die offensive Deckung der SG zu knacken“, erklärte Astrid Rutsch. Vor allem Karla Mudrow trumpfte auf: Sie warf neun Tore und hatte damit maßgeblichen Anteil am 27:21-Erfolg. Das letzte Spiel des Abends gewann die SG Adenstedt mit 21:15 gegen die HG Elm und sicherte sich dadurch Platz zwei.

D-Juniorinnen

Die HSG Nord Edemissen ließ der Konkurrenz keine Chance und fuhr zwei ungefährdete Siege ein. Gegen Thiede überzeugte das Team mit einem Blitzstart nach der Pause, so dass die HSG mit 15:9 in Führung ging (27.). „Danach haben die Mädels nichts mehr anbrennen lassen“, sagte HSG-Trainerin Lena Klemm, deren Team mit 27:16 gewann.

Auch im Endspiel gegen die HG Elm setzten sich die Edemissenerinnen durch. „Es gab zwar zu Beginn der zweiten Halbzeit einige Unkonzentriertheiten, so dass Elm auf ein Tor herankam, aber mein Team hat sich schnell wieder gefangen“, erklärte Klemm. Folge war ein 22:16-Erfolg, der Edemissen Platz eins bescherte. Überragende Akteurin der HSG war Mercedes Döhrmann: Sie erzielte in den beiden Spielen insgesamt 22 Tore.

E-Juniorinnen

Als jüngstes Team ging die HSG Nord ins Turnier – die Gegnerinnen waren teilweise zwei Jahre älter. Entsprechend verlor die HSG auch alle drei Spiele. „Es zählte das Olympische Motto: Dabei sein ist alles“, sagte Trainerin Lena Klemm. Zudem sei es für ihre Mädchen eine gute Möglichkeit gewesen, „viel zu lernen“.

Von Henri Klein

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