15. März 2019 / 21:05 Uhr

Pavel Atman feiert Comeback bei den Recken: "Bin etwa bei 70 Prozent"

Pavel Atman feiert Comeback bei den Recken: "Bin etwa bei 70 Prozent"

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Recken-Comebacker Pavel Atman (Mitte) beim Wurf.
Recken-Comebacker Pavel Atman (Mitte) beim Wurf. © Florian Petrow
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Pavel Atman ist zurück bei der TSV Hannover-Burgdorf. Der Rückraumspieler feierte gegen Flensburg sein Comeback. "Das hat sehr gutgetan, auch wie mich die Fans empfangen haben", freute sich der Russe nach der Niederlage gegen den ungeschlagenen Tabellenführer. 

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Ganz sanft ist die Landung von Recke Pavel Atman nicht gewesen. Der russische Rückraumspieler gab ein ordentliches Comeback gegen den Meister, er wurde sogar mit Sprechchören gefeiert. Zwei Minuten vor dem Ende der Partie gegen die SG Flensburg-Handewitt (28:33) knickte Atman jedoch um. In diesem Moment ging ein leises Stöhnen durch die Tui-Arena. „Das war aber nicht schlimm, es ist nichts passiert. Es ist schön, wieder dabei zu sein“, sagte der 31-Jährige.

Atman hat noch Luft nach oben

Atman kam Mitte der ersten Halbzeit, sein erster Wurf wurde geblockt, ihm gelang wenig. „Das lief nicht so super, die zweite Hälfte war aber schon besser“, sagte der Mann für den rechten Rückraum. „Ich bin mit meiner Leistung etwa bei 70 Prozent.“

Bilder vom Handball-Bundesligaspiel zwischen der TSV Hannover-Burgdorf und der SG Flensburg-Handewitt

Recke 
Nej Cehte (li.) beim Wurf. Zur Galerie
Recke Nej Cehte (li.) beim Wurf. ©
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"Jetzt wird es Schritt für Schritt besser"

Seit der WM 2017 ist der 117-malige russische Nationalspieler oft verletzt gewesen. Jetzt ist er wieder fit. „Aber das ist der Körper, der Kopf ist eine andere Sache“, so Atman. Und für den war es sehr wichtig, endlich wieder spielen zu können. „Das hat sehr gutgetan, auch wie mich die Fans empfangen haben. Jetzt wird es Schritt für Schritt besser“, sagt Atman.

Zuletzt verletzte er sich vor der WM im Training des russischen Teams. Ist die Nationalmannschaft nun kein Thema mehr? „Ich habe noch nicht mit dem Trainer gesprochen“, sagt Atman. Einstweilen ist er für Russland nicht eingeplant, frühestens im Juni könnte er bei Testspielen dabei sein. „Die Pause ist besser für meinen Körper. Ich konzentriere mich auf die Bundesliga“, betont Atman. „Pavel hat gezeigt, wie wichtig er noch für uns sein kann“, sagte Recken-Sportchef Sven-Sören Christophersen.

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Häfner wirft sein 1000. Bundesliga-Tor

Auch für Kai Häfner war das Spiel gegen den Meister ein besonderes, er warf sein 1000. Bundesliga-Tor. Das ging allerdings ziemlich unter, kurz zuvor hatte der Kapitän nach einem Foul noch mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden gelegen. Da hatte die TSV andere Sorgen als diese Marke – außerdem war es in dieser Phase noch spannend. Auch Häfner selbst hatte nicht daran gedacht. Die Recken werden das Video des Treffers zur 8:7-Führung auf ihre Homepage stellen. Eine besondere Ehrung für den 29-Jährigen wird es aber nicht geben.

Die TSV hat nun Pause bis zum Donnerstag, dann geht es zum HC Erlangen (19 Uhr). Nach Hause kommt das Team nicht, sondern reist weiter nach Mazedonien. Am Sonntag (19 Uhr) steht die Partie bei Eurofarm Rabotnik an.

Das sind die Spiele der TSV Hannover-Burgdorf in der zweiten Hälfte der Saison 2018/19

Donnerstag, 23. Mai (19 Uhr): MT Melsungen - TSV Hannover-Burgdorf (Bundesliga) Zur Galerie
Donnerstag, 23. Mai (19 Uhr): MT Melsungen - TSV Hannover-Burgdorf (Bundesliga) ©

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