11. Mai 2021 / 15:47 Uhr

Peer Gülzow kehrt zu Eintracht Miersdorf/Zeuthen zurück

Peer Gülzow kehrt zu Eintracht Miersdorf/Zeuthen zurück

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Peer Gülzow (l.) mit SCEMZ-Schatzmeister André Wittmann.
Daumen hoch: Mittelfeldspieler Peer Gülzow (l.) mit Eintrachts Schatzmeister André Wittmann. © Verein
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Brandenburgliga: Der 32-jährige Spielmacher kommt vom Ligakonkurrenten SV Grün-Weiß Lübben zurück an den Wüstemarker Weg.

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Ein bekanntes Gesicht wird in der neuen Saison beim SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen wirbeln: Peer Gülzow kehrt zurück zum Fußball-Brandenburgligisten. Der 32-jährige Mittelfeldspieler kommt vom Liga-Rivalen Grün-Weiß Lübben, wo er seit 2018 gespielt hatte. „Ich freue mich, wieder bei der Eintracht zu sein und mit alten Kumpels wieder zusammen zu spielen. Ich hatte hier tolle Jahre. Der Kontakt ist immer geblieben“, sagt Gülzow.

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Es war vor allem der zeitliche Aufwand, der Gülzow zum Wechsel bewogen hat. „Ich wohne in Zeesen, da war der Aufwand mit der Fahrerei für mich sehr groß. Ich wollte aber weiter in der Brandenburgliga spielen, da lag es nahe, wieder zur Eintracht zu gehen“, erklärt er. „Trainer und Vorstand haben sich sehr um mich bemüht. Ich habe große Wertschätzung erfahren.“ Auch Eintracht-Trainer Alexander Schröder freut sich. „Der Kontakt zu Peer ist nach seinem Weggang nie abgerissen. Daher sind wir sehr glücklich, dass er nach drei Jahren den Weg zurück an den Wüstemarker Weg gefunden hat“, sagt er. „Mit Peer gewinnen wir einen Spielertypen, der unsere Mannschaft mit seiner Qualität, Mentalität und Erfahrung auf und neben dem Platz enorm verstärken wird.“

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Gülzow war von 2014 bis 2018 für die Eintracht am Ball. In 81 Spielen in der Brandenburgliga kam er auf 17 Tore. In den vergangenen drei Spielzeiten in Lübben erzielte er in 45 Partien fünf Treffer. Seinen letzten Auftritt für seinen alten Klub bestritt er übrigens gegen seinen neuen Verein: Nach dem 2:1 der Eintracht am 31. Oktober 2020 in Lübben wurde die Saison wegen der Corona-Pandemie abgebrochen. Gülzow: „Das ist schon ein verrückter Zufall, dass ich mein letztes Spiel für Lübben ausgerechnet gegen die Eintracht gemacht habe. Aus damaliger Sicht war das Ergebnis natürlich nicht so schön.“ In der Saison 2020/21 holte Miersdorf/Zeuthen 14 Punkte aus neun Spielen und hatte damit zwei Zähler mehr als Lübbener auf dem Konto.



Peer Gülzow fing mit sechs Jahren bei der SG Schulzendorf mit dem Kicken an. Nach nur einer Saison wechselte er zum FSV Eintracht Königs Wusterhausen. Bis 2014 trug er das Eintracht-Trikot, ehe er sich für vier Spielzeiten der Eintracht aus Miersdorf anschloss. Beim Brandenburgligisten entwickelte er sich zu einem absoluten Leistungsträger und führte die Mannschaft als Kapitän aufs Feld. Vor der Saison 2015/16 zog sich der Mittelfeldregisseur im letzten Vorbereitungsmatch gegen den Ludwigsfelder FC einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Es folgten OP, Reha und viele einsame Trainingseinheiten. „Ich habe hart gearbeitet. Erst Muskelaufbau, dann Laufeinheiten“, erinnert er sich an die harte Zeit. Für Furore sorgte Gülzow bei seinem Comeback nach einem halben Jahr ohne Fußball, als er im Punktspiel gegen Grün-Weiß Brieselang nach seiner Einwechslung den Treffer zum 2:2-Endstand markierte.

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