20. Februar 2020 / 10:24 Uhr

Guardiola bekennt sich trotz UEFA-Sperre zu Manchester City: "Ich liebe diesen Klub"

Guardiola bekennt sich trotz UEFA-Sperre zu Manchester City: "Ich liebe diesen Klub"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pep Guardiolas Vertrag endet derzeit im Sommer 2021. Bleibt er auch, wenn der Europapokal-Ausschuss bestehen bleibt? 
Pep Guardiolas Vertrag endet derzeit im Sommer 2021. Bleibt er auch, wenn der Europapokal-Ausschuss bestehen bleibt?  © 2020 Getty Images
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Mit dem 2:0-Heimsieg gegen West Ham United hat Manchester City seinen zweiten Platz in der Premier League gefestigt. Es war das erste Spiel nach dem Europapokal-Ausschluss. Trainer Pep Guardiola sprach im Anschluss über seine Zukunft bei den Citizens - und machte einen Treueschwur. 

Dick eingepackt in seine Winterjacke und mit schwarzem Schal um den Hals coachte Pep Guardiola so, als wäre nichts gewesen. Im ersten Spiel von Manchester City nach Bekanntwerden des Europapokal-Banns lief der Spanier energiegeladen vor der Bank seiner Citizens auf und ab, brüllte Anweisungen auf den Platz, war voll in seinem Element. Im Anschluss an das 2:0 (1:0) des englischen Meisters am Mittwochabend gegen West Ham United folgte ein bemerkenswerter Treueschwur des 49-Jährigen.

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„Wenn sie mich nicht entlassen, werde ich zu 100 Prozent bleiben. Jetzt mehr als je zuvor“, sagte Guardiola bei Sky Sports in seiner ersten Stellungnahme zur Strafe der Europäischen Fußball-Union. „Ich liebe diesen Klub. Das ist mein Verein und ich werde hier sein.“

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Guardiola zu Europapokal-Ausschluss: "Sind optimistisch, dass sich die Wahrheit durchsetzt"

Die UEFA hatte die Sanktion, die neben dem Ausschluss aus der Champions League und Europa League für die kommenden zwei Spielzeiten eine Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Euro umfasst, am vergangenen Freitag wegen schwerwiegender Verstöße gegen das Financial Fairplay verhängt.

Man City, in der laufenden Saison der Königsklasse Achtelfinalgegner von Real Madrid, hatte umgehend angekündigt, vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS zu ziehen, um die Strafe anzufechten.

„Es ist nicht vorbei. Der Klub glaubt daran, dass es unfair ist, deshalb legen wir Einspruch ein“, sagte Guardiola, dessen Vertrag in Manchester noch bis 2021 läuft. „Wir sind optimistisch, dass sich am Ende die Wahrheit durchsetzt und wir in der nächsten Saison in der Champions League spielen werden.“ Die sportliche Qualifikation dafür dürfte gelingen, durch den Sieg am Mittwoch festigten die Citizens Tabellenplatz zwei hinter dem enteilten FC Liverpool.

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Guardiola über Manchester City: "Vertraue meinem Verein zu 100 Prozent"

Alles, was er und seine Mannschaft momentan machen könnten, sei, „das zu tun, was wir in den vergangenen Jahren gemacht haben und uns auf diese Saison zu konzentrieren“, sagte der frühere Trainer des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München. „Ich vertraue meinem Verein zu 100 Prozent. Sie haben mir die Gründe erklärt.“


Die UEFA-Strafe beruht auf Erkenntnissen aus den Jahren 2012 bis 2016. Die Citizens sollen Sponsoreneinkünfte weit über Gebühr bewertet und damit bewusst getäuscht haben. Zu großen Teilen scheint das Geld nicht von den vorgeschobenen Sponsoren, sondern direkt von Scheich Mansour, dem steinreichen Klub-Eigentümer aus Abu Dhabi, gekommen zu sein.

City-Geschäftsführer sichert Fans zwei Dinge zu

„Die Fans können sich zweier Dinge sicher sein. Das erste ist, dass die Vorwürfe falsch sind“, sagte Citys Geschäftsführer Ferran Soriano in einem Video-Interview, das der englische Fußball-Meister am Mittwoch im Internet veröffentlichte. „Und das zweite ist, dass wir alles tun werden, was möglich ist, um das zu beweisen.“

Der Klub strebe eine schnelle Klärung des Falls an. „Ich hoffe also, dass das noch vor dem Sommer abgeschlossen ist“, sagte Soriano.