02. April 2020 / 17:57 Uhr

Per App zum Schiedsrichter: 34 Teilnehmer starten Ausbildung

Per App zum Schiedsrichter: 34 Teilnehmer starten Ausbildung

Jan-Philipp Brömsen
Göttinger Tageblatt
34 Teilnehmer zählt der erste Schiedsrichter-Anwärterlehrgang im Kreis Göttingen-Osterode. Als Vorbild könnte auch FIFA-Schiedsrichter Harm Osmers (r.) aus Hannover dienen.
34 Teilnehmer zählt der erste Schiedsrichter-Anwärterlehrgang im Kreis Göttingen-Osterode. Als Vorbild könnte auch FIFA-Schiedsrichter Harm Osmers (r.) aus Hannover dienen. © dpa
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Der Startschuss für den ersten Schiedsrichter-Anwärterlehrgang im Kreis Göttingen-Osterode ist gefallen. In den kommenden Wochen werden sich 34 Fußballinteressierte aus der Region per App mit den 17 Fußballregeln beschäftigen.

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„Ich bin mit der Zahl der Anmeldungen sehr zufrieden. Unser letzter großer Anwärterlehrgang mit mehr als 45 Teilnehmern liegt schon eine ganze Zeit zurück. Da ist 34 echt gut“, freut sich Nadine Rahlfs, die im Schiedsrichterausschuss für die Anwärterlehrgänge verantwortlich ist. Rahlfs würde sich freuen, wenn zumindest die Hälfte der angemeldeten Teilnehmer auch später bei der Prüfung dabei wären.

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„Viele haben während der Corona-Pandemie mehr Zeit. Einige spielen aktiv Fußball oder trainieren Mannschaften. So können sie die freie Zeit für die Schiedsrichterausbildung nutzen“, so Rahlfs. Im Kreis Göttingen-Osterode kommt die Online-Schiedsrichter-Schule-App (OSS) nicht zum ersten Mal zum Einsatz. Rahlfs betont, dass es aber der erste Lehrgang sei, der komplett via App laufe.

„Die Idee dazu kam von Gabriel Müller aus Hannover, der die App auch entwickelt hat. Die Nutzung ist für die Anwärter kostenfrei“, erläutert die Organisatorin. Mit einer noch größeren Anzahl an Teilnehmern hatte sie auch nicht gerechnet, schließlich gelte, dass jeder neue Schiedsrichter ein Gewinn sei.



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Präsenztage sollen folgen

Der Ablauf der Ausbildung mit dem Smartphone unterscheidet insofern, dass die Teilnehmer keine Präsenztage mit Referenten haben. „Es tauchen schon einige Fragen auf. Daher ist die Ausbildung auch ein wenig schwieriger als sonst“, so Rahlfs. Der Lehrstab plant derzeit aber ein bis zwei Präsenztage vor der Prüfung. Dort könnten noch gezielte Fragen geklärt werden.

Mit dabei seien viele Fußballer und besonders Trainer. „Ein sehr bunter Mix. Wir haben einen 13-Jährigen, aber auch Teilnehmer, die älter als 40 Jahre sind“, ergänzt das KSA-Mitglied. Einen Termin für die Abschlussprüfung stehe aufgrund der unklaren Corona-Entwicklung derzeit noch nicht fest.

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