17. Oktober 2020 / 06:52 Uhr

Per Mertesacker und Jochen Breyer über Ecken und Kanten, ihre Arbeit im "ZDF" und das DFB-Team

Per Mertesacker und Jochen Breyer über Ecken und Kanten, ihre Arbeit im "ZDF" und das DFB-Team

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gemeinsam im ZDF unterwegs: Experte Per Mertesacker (l.) und Moderator Jochen Breyer.
Gemeinsam im "ZDF" unterwegs: Experte Per Mertesacker (l.) und Moderator Jochen Breyer. © imago images/Montage
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Wird es fair mit Per? Das ZDF hat den früheren Nationalspieler Per Mertesacker in seine Mannschaft geholt, an die Seite von Jochen Breyer. Der Einstand hat schon mal geklappt. Was planen die zwei jetzt? Und vor allem: Was muss passieren, damit das Interesse an der DFB-Elf wieder steigt?

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SPORTBUZZER: Wie kam es eigentlich dazu, dass Sie ausgerechnet bei dem Sender als Experte landen, bei dem Sie 2014 Ihr legendäres Eistonnen-Interview gaben, Herr Mertesacker?
Per Mertesacker (36):
Da schließt sich tatsächlich irgendwie ein Kreis, den ich selbst nie gemalt habe. Ich habe nach meiner aktiven Karriere zwei tolle Jahre bei DAZN gehabt, aber die Wege haben sich dann nach einem tollen Champions-League-Finale 2020 getrennt. Das ZDF kam auf mich zu, und schon nach einem Gespräch war klar für mich, dass ich diese neue Herausforderung annehmen möchte – auch, weil ich mit Jochen zusammenarbeiten darf. Es ist ein toller Schritt für mich, bei dem ich als Experte weiter wachsen möchte.

Jochen Breyer (37): Bitte nicht noch weiter wachsen, Per.

Mertesacker: (lacht) Sie müssen eins wissen: Wir müssen uns schon hinsetzen, damit der Größenunterschied nicht so krass ist.
Breyer: Per ist einfach zu groß. Mit meinen 1,80 Meter war ich mit Experten wie Oliver Kahn oder Christoph Kramer auf Augenhöhe – jetzt kriege ich einen steifen Nacken, weil ich immer so nach oben schauen muss.

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Wie war das erste gemeinsame Mal mit Per, Herr Breyer?

Breyer: Ich kannte Per vorher nicht und habe ihn am Tag der Sendung auch zum ersten Mal getroffen. Es war direkt total angenehm. Per kam an das Set und war gefühlt sofort einer von uns. Er machte überhaupt nicht den Eindruck, als käme dort der Weltmeister und Superstar, das haben alle gesagt – auch die Leute hinter der Kamera. Und ich glaube, das hat man auch während der Sendung gemerkt. Ich habe mich jedenfalls gleich wahnsinnig wohlgefühlt. Per hat sehr gut analysiert und war – für mich fast etwas überraschend – gleich beim ersten Mal relativ kritisch.

Mertesacker: Es hat mir natürlich geholfen, dass ich schon einige Erfahrung als TV-Experte hatte. Dennoch war es noch mal was anderes: Geisterspiel, ein neuer Partner, ein neues Team – und dann mal wieder bei der Nationalmannschaft dabei zu sein. Ich habe mich gefreut, die Jungs und auch Jogi Löw mal wieder zu sehen.

Wie war das Feedback, auch intern?

Breyer: Sehr positiv. Nach dem Spiel stehen wir immer bei einem Bier zusammen und analysieren die Sendung, da wurde er schon schwer gelobt. In den internen Nachbesprechungen am nächsten Tag genauso. Was ich persönlich super fand: dass er auch im Vorfeld der Sendung schon Ideen eingebracht und mitgedacht hat. Das hilft uns als Team enorm.

Breyer: "Ich war auch neugierig, wie viel sich Per trauen würde"

Sie haben es angesprochen, Herr Breyer: Mertesacker war gleich sehr meinungsstark und hat beispielsweise den Flug der Nationalelf von Stuttgart nach Basel deutlich kritisiert.

Breyer: Was wir sehr gut fanden. Ich war auch neugierig, wie viel sich Per trauen würde, gerade bei seinem ersten Einsatz. Ob er erst mal auf Sicherheit spielen würde, zumal es ja nicht ganz einfach ist, die alten Weggefährten zu kritisieren. Er hat sich davon aber offenbar schnell frei gemacht.

Wie weit darf man gehen und wie weit wollen Sie gehen als Experte?

Mertesacker: Man merkt diesen inneren Konflikt vor allem an sich selbst. Ich habe zum Beispiel von „wir“ gesprochen. Aber eigentlich müsste ich ja sagen „der DFB“ oder „die Nationalmannschaft“. Ich würde dennoch eigentlich gern dabei bleiben, da ich das so empfinde, da ich lange Zeit Nationalspieler war und den größtmöglichen Erfolg mit dieser Mannschaft gefeiert habe. Dennoch will ich natürlich auch ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern, einen Eindruck vermitteln, was so hinter den Kulissen abläuft. Aber ich will mich dabei aufs Sportliche fokussieren und werde sicher nicht irgendwelche privaten Dinge preisgeben oder jemanden persönlich attackieren.

Werden Sie Ihre persönlichen Kontakte auch ausnutzen?

Mertesacker: Einen direkten Kontakt, um vorher etwas herauszufinden, wird es nicht geben. Aber beim Interview mit Löw hatte ich zum Beispiel das Gefühl, dass er relativ offen war und fast schon ins Plaudern kam. Da hilft es sicherlich, dass wir viele Jahre als Spieler und Trainer zusammengearbeitet haben.

Breyer: Mir hat gut gefallen, dass Per nicht um den heißen Brei herumredet. Wie bei der fragwürdigen Reiseplanung des DFB. Oder beim Spiel gegen Spanien, als er kritisierte, dass auf dem Platz zu wenig geredet werde. Ich fragte ihn, von welchen Spielern da mehr kommen müsse. Manch anderer Experte hätte sich da vielleicht ungern festgelegt, aber er nannte sofort Namen: Kroos und Gündogan. Ich glaube, dass die Nähe, die Per zu den Spielern noch hat, da sogar ein Vorteil sein kann, weil die Jungs genau wissen: Wenn Per mich kritisiert, meint er es nicht persönlich.

Breyer: "Kahn und Mertesacker kann man nicht vergleichen"

Sie haben zuletzt lange mit Oliver Kahn ein Expertenduo gebildet und waren sehr eng mit ihm, Herr Breyer. Gibt es aus dieser Zusammenarbeit etwas, was Sie Per als Rat mit auf den Weg gegeben haben?

Breyer: Nein, die beiden kann und sollte man nicht vergleichen. Jeder Experte ist anders, und niemand sollte einen anderen kopieren. Ich glaube, dass es auch für Olli Kahn fatal gewesen wäre, wenn er am Anfang versucht hätte, Jürgen Klopp zu kopieren. Das hätte nur schiefgehen können. Per sollte Per bleiben. Und wir müssen uns als Duo auch erst mal entwickeln. Es wäre genauso zum Scheitern verurteilt, wenn wir jetzt versuchen würden, wie Delling und Netzer zu sein. Und wenn schon, müsstest du Netzer sein, Per. (lacht)

Haben Sie denn vor, eine ähnliche Rollenverteilung vorzunehmen, also „good cop, bad cop“?

Mertesacker: Wir haben uns jetzt nicht zusammengesetzt und da irgendwelche Rollen verteilt. Ich denke, das muss sich situativ ergeben. Jochen hat mir aber schon gezeigt, wann er mehr von mir will oder weniger, wann kürzere oder wann länge Antworten. Das ist ein Findungsprozess. Wir wollen dabei aber vor allem spontan bleiben.

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Glauben Sie, dass es auch mal knallen wird?

Breyer: Ich glaube, es gehört schon dazu, dass man sich ab und zu ein wenig foppt. Delling und Netzer haben das ja über Jahre perfektioniert. Es war ihr Markenzeichen, sich gegenseitig zu piesacken. So ein Duo lebt schon auch davon, dass nicht immer Harmonie herrscht – zumindest inhaltlich. Dass es mal unterschiedliche Meinungen und etwas Reibung gibt. Genau wie bei den Zuschauern zu Hause auf dem Sofa: Da sind sich ja auch nicht immer alle einig, ob der Schiri beim Elfmeter richtig lag oder nicht.

Neben dem Eistonnen-Interview gab es noch die legendäre Szene, als Sie ein Reporter beim Länderspiel mit Marcell Jansen verwechselt hat, Herr Mertesacker. Haben Sie Angst, dass Ihnen so etwas jetzt auch passieren könnte?

Mertesacker: Das war in der Tat ein Highlight. Ich wusste damals gar nicht, wie ich reagieren sollte und habe einfach an meiner Trinkflasche genuckelt. Selbstverständlich kann so etwas immer und auch mir passieren. Dann muss man damit umgehen, auch mit den Reaktionen. Man bekommt ja heutzutage in Sekundenschnelle Feedback über die sozialen Medien. Das kann mitunter schon heftig sein.

Breyer: Allen kann man es eh nie recht machen, das sollte auch nicht das Ziel sein. Irgendwer beschwert sich immer – ob über die Klamotten des Experten oder die Frisur des Moderators. Damit müssen wir leben, das ist Teil unseres Jobs.

"Klasse gemacht": Mertesacker will sich an Sammer orientieren

Herr Mertesacker, als aktiver Spieler haben Sie teilweise Experten verflucht, vor allem ehemalige Profis, die geschlaumeiert haben. Jetzt sind Sie selbst einer.

Mertesacker: Es ist schon so, dass man als Spieler oft sehr sensibel auf solche Expertenmeinungen reagiert und sich fürchterlich aufregt. Aber das motiviert auch ein bisschen. So wie vor der WM 2006, als öffentlich eine totale Negativität herrschte. Als wir dann gegen Polen weitergekommen waren, hat sich richtig was entladen, auch bei mir. Da hat man einen gewissen Trotz entwickelt, der einem auch was gegeben hat. Wahrscheinlich hätte ich damals aber gesagt, dass ich niemals Experte werden möchte und so tue, als hätte ich selbst nie ein schlechtes Spiel gemacht. Das ist eine Aufgabe für mich, jetzt nicht so rüberzukommen, wie ich es als Spieler empfunden habe, dass mancher Experte rüberkam. Ich versuche, mich eher an Leuten zu orientieren, die es richtig klasse gemacht haben, wie zum Beispiel Matthias Sammer.

Einer Ihrer Vorgänger, Mehmet Scholl, sagte 2012 bei der EM, Mario Gomez habe sich "wundgelegen". Ist das in Ordnung oder einer zu viel?

Mertesacker: Für mich ginge es nicht, hätte auch nicht meinem Wortschatz entsprochen. Aber Mehmet Scholl ist ein anderer Typ, der seinen eigenen Weg geht. Ich hätte das nicht gesagt, weil ich glaube, dass es Mario Gomez schon als persönlichen Angriff wahrgenommen hat, und das würde ich nicht wollen.

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In England gehen die vielen prominenten TV-Experten noch deutlich härter zur Sache. Nehmen Sie davon auch was mit?

Mertesacker: England ist da wirklich noch mal eine ganz andere Hausnummer. Die nehmen kein Blatt vor den Mund – Leute wie Roy Keane, Jamie Carragher, Gary Neville, die gnadenlos aufdecken und sich nicht vor Meinungsmache scheuen und davor, zu polarisieren. In der Rolle sehe ich mich ehrlicherweise nicht. Auch die Journalisten müssen durch den extrem limitierten Zugang zu den Klubs und den Spielern natürlich viel mehr Gerüchte streuen, mehr im Privatleben rumschnüffeln. Und die Experten sind in einer Rolle, in der sie mit Verträgen ausgestattet werden, bei denen es einem so vorkommt, als stünden Klauseln darin, wonach sie hier und da einen raushauen müssen.

Breyer: Mist! Das haben wir vergessen, in deinen Vertrag zu schreiben, Per. (lacht)

Beim ZDF wünscht man sich manchmal tatsächlich ein wenig mehr Frechheit und Schärfe. Sehen Sie das auch so, Herr Breyer?

Breyer: Aggressiv sollte es auf keinen Fall werden, aber Reibung schadet nicht. Solange es menschlich respektvoll bleibt, ist es doch für den Zuschauer toll, wenn es auch mal knallt. Wir haben über Pers Eistonnen-Interview gesprochen – da gab es in Deutschland zwei Tage kein anderes Thema. Ich habe diese Erfahrung mit Jürgen Klopp gemacht. Damals wollte ich als junger Journalist am liebsten im Boden versinken. Aber selbst jetzt kommen noch Leute auf mich zu und sagen: „Das war ein großartiger Moment, daran erinnere ich mich heute noch.“ Letztlich geht’s ja auch um Entertainment. Und Nullachtfünfzehn-Interviews gibt’s doch genug. Ich finde, wir können im deutschen Sportfernsehen ruhig noch mehr kontroverse Diskussionen gebrauchen. Wenn Roy Keane sagt, Liverpool habe schlampig gespielt, und Klopp fragt, ob er ein anderes Spiel gesehen habe, kommt dabei doch niemand zu Schaden. Wir sollten nicht immer alles rundlutschen, sondern ein wenig mehr Ecken und Kanten zulassen.

Mertesacker: "Manchmal bricht es aus einem heraus"

Würden Sie sich das auch von der heutigen Spielergeneration wünschen, Herr Mertesacker?

Mertesacker: Als Spieler versucht man natürlich schon, solchen Situationen aus dem Weg zu gehen. Weil man weiß, dass es dann auch im Nachgang ein Thema bleibt. Und nach einem Spiel, in dem man alles rausgehauen hat, möchte man eigentlich nur regenerieren und seine Ruhe haben. Aber manchmal kann man es einfach auch nicht mehr kanalisieren, wie ich 2014 nach dem Algerien-Spiel. Da bricht es aus einem heraus.

Breyer: Aber das ist doch authentisch und daher gut! Ich verstehe jeden Spieler – gerade im Zeitalter von Social Media –, der einen Shitstorm vermeiden will, aber dennoch finde ich es schade. Interviews wie die von Per bleiben in Erinnerung, weil echte Emotionen im Spiel waren.

Mertesacker: Es wird wahrscheinlich trotzdem dabei bleiben, dass acht von zehn Antworten weichgespült sind.

Ist das auch ein Grund, warum sich einige Fans vom Fußball abwenden? Zuletzt sind die Einschaltquoten spürbar gesunken. Haben Sie auch den Eindruck, dass das Interesse aktuell deutlich zurückgeht?

Breyer: Wir sind uns ja alle einig, dass der Fußball als Gesamterlebnis gerade sehr unter den Geisterspielen leidet und dadurch weniger attraktiv ist. Dafür, dass sich die Spiele aber wie Betriebssportfeste anhören, schauen immer noch sehr, sehr viele zu, finde ich. Ich bin mir nicht sicher, ob der Fußball wirklich nachhaltig Fans verliert. Wenn die Krise noch über ein, zwei Jahre anhalten sollte, kann ich mir aber schon vorstellen, dass sich einige Menschen entwöhnen.

Mertesacker: Auch in England wurde ja schon oft thematisiert, dass sich der Fußball immer weiter von der Basis entfernt, unter anderem durch die Summen, die unterwegs sind. Dass man nun etwas seriöser haushalten muss, tut dem Fußball eher gut. Aber man merkt aktuell enorm, wie sehr man von diesem Miteinander und den Fans lebt und darauf angewiesen ist. Wie groß das Interesse und wie gerade die Stimmung ist, hängt meiner Meinung nach übrigens auch immer extrem vom sportlichen Erfolg der Nationalmannschaft ab.

Breyer: Was die Reformbereitschaft angeht, bin ich etwas skeptischer. Ich würde mir wünschen, dass sich der Fußball wieder der Basis annähert, gewisse Exzesse verhindert, aber mir fehlt der Glaube, dass es tatsächlich passiert. Es gibt ja schon heute Instrumente wie das Financial Fairplay, doch die Klubs verstoßen reihenweise dagegen und kommen trotzdem damit durch. Ich fürchte: Selbst wenn die Verbände Reformen anstoßen wollen, gibt es immer gewisse Klubs oder gewisse Ligen, die sich dagegen sperren werden.

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Auch beim Deutschen Fußball-Bund wurde in den vergangenen Jahren viel Kredit verspielt. Haben Sie auch den Eindruck, dass das Interesse an der Nationalelf extrem nachgelassen hat?

Mertesacker: Durch die jahrelangen sportlichen Erfolge seit 2006 bis 2016 war immer ein positiver Vibe da, das hat sehr geholfen. Nun steht man nach der verpatzten WM und dem Umbruch extrem unter Druck und wird bei allen Entscheidungen kritisch beäugt. Man muss erst wieder dahin kommen, eine Begeisterung und Unterstützung zu entfachen – und das geht nur über Erfolge auf dem Platz und eine Mannschaft, die Spaß macht und vermittelt. Da kannst du reden und machen, so viel du willst. Das ist nun mal so. Und Dinge wie der unnötige Flug nach Basel oder jetzt der Verdacht der Steuerhinterziehung helfen natürlich nicht dabei, das Image des DFB zu verbessern. In einer Phase, in der es sportlich auch nicht so rundläuft, ist es dann doppelt schwer, eine positive Stimmung zu entfachen. Dann ist das Image einfach kaputt. Sich wieder mit dem DFB zu identifizieren muss jetzt der nächste Schritt sein.

Mertesacker-Appell: Löw und Bierhoff vertrauen

Sind die handelnden Personen die richtigen, um dies zu schaffen?

Mertesacker: Ja, das glaube ich. Ich war lange genug dabei, um zu wissen, dass sowohl Joachim Löw als auch Oliver Bierhoff die Besten sind, um den Neuanfang hinzubekommen, mit einem klaren Konzept. Ich finde, diese Chance haben die beiden verdient. Ich habe sie selbst erlebt und gesehen, welches Topniveau sie haben. Deshalb ist mein Appell, ihnen zu vertrauen.