03. August 2019 / 21:48 Uhr

Perfekter VfB-Saisonstart: Lübeck dominert den LSK und wartet auf St. Pauli

Perfekter VfB-Saisonstart: Lübeck dominert den LSK und wartet auf St. Pauli

Jürgen Rönnau
Lübecker Nachrichten
Endgültig angekommen: Patrick Hobsch erzielte gegen den LSK sein drittes Saisontor. 
Endgültig angekommen: Patrick Hobsch erzielte gegen den LSK sein drittes Saisontor.  © Agentur 54°
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2:0 auf der Lohmühle vor 2304 Zuschauern gegen den Lüneburger SK – dritter Sieg in Folge – Grupe und Hobsch treffen – Pauli kann kommen

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Drittes Regionalligaspiel des VfB Lübeck 2019/20, und es ist wie erwartet der dritte Sieg geworden – zum ersten Mal sogar zu Null. Mit 2:0 schickten die Grün-Weißen die chancenlosen Jungs vom Lüneburger SK wieder nach Hause. Der VfB war grenzenlos dominant, ist jetzt Tabellenführer und endgültig das von allen gejagte Team, Meister VfL Wolfsburg II muss am Sonntag nachlegen.

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Nachdem man zunächst den Eindruck haben musste, der kurz vor dem Spiel niedergehende Platzregen würde viele Zuschauer vom Lohmühlen-Besuch abhalten, waren es dann doch 2304 Fans, die mit dem VfB feiern wollten. Und sie wurden zunächst einmal von Trainer Rolf Landerl überrascht. Der würfelte seine Startelf nämlich reichlich durcheinander, nachdem er die beiden ersten Spiele (3:1 gegen Jeddeloh, 2:1 bei Altona) mit der bis auf eine Position identischen Anfangsformation spielen ließ. Aus dieser Mannschaften mussten Tim Weißmann, Dongsu Kim, Marvin Thiel und Florian Riedel auf die Bank. Dafür stand erstmals Kapitän Daniel Halke schon zum Anpfiff auf dem Platz, genau wie Miguel Fernandes, dazu feierte Neuzugang Sören Lippert seine VfB-Premiere, Kresimir Matovina sein Saisondebüt, Sven Mende kehrte für Ryan Malone auf die Sechserposition zurück. Gar nicht im 19er-Kader war erneut Nicolas Hebisch, der noch einen leichten Trainingsrückstand hat.

VfB Lübeck: Die besten Bilder vom 2:0-Sieg gegen den Lüneburger SK

Yannick Deichmann im Laufduell mit Marian Kunze. Zur Galerie
Yannick Deichmann im Laufduell mit Marian Kunze. ©
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Wer Herr im Hause Lohmühle ist, daran ließen die Lübecker vom Anpfiff an keine Zweifel. Souverän kontrollierten sie das Spiel und den Gegner, ließen den Ball oft über sechs, sieben, acht Stationen laufen – hatten gefühlt 70 Prozent Ballbesitz. Die Gäste durfte nur mitmachen, wenn sich die VfB-Spieler mal einen Fehlpass erlaubten.

Nimmermüder Deichmann und "Torjäger" Grupe

Die VfB-Powerseite war einmal mehr die rechte, die Yannick Deichmann jetzt schon im dritten Spiel in Folge sehr stark beackerte. Sechs (!) Mal war er es, der den Ball gefährlich vor das LSK-Tor brachte (6., 16., 25., 26., 30. 33.). Aber nie war ein Abnehmer da. Einmal war vielleicht eine Lüneburger Hand am Ball (16., Schiri Rott reagierte gar nicht),ein anderes Mal hielt LSK-Keeper Ole Springer stark gegen Hoins. Erst der siebte Deichmann-Versuch fruchtete: „Deichis“ Pass erreichte Hoins, der chippte in die Mitte vors Tor, dort lauerte Tommy Grupe (nicht nur bei Standards mit vorn) und erzielte per Kopf die hochverdiente Führung (37.).

VfB Lübeck: Einzelkritik gegen den Lüneburger SK

Benjamin Gommert: Zur Galerie
Benjamin Gommert: ©

In der zweiten Halbzeit wollte der VfB den Sack gleich zu machen. Aber erst feuerte Matovina aus aussichtsreicher Position übers Tor (50.), gleich darauf stand Ahmet Arslan allein vor Keeper Springer. Normal macht er das Tor mit verbundenen Augen – diesmal schoss er über den Kasten (51.). Patrick Hobsch machte es acht Minuten später besser. Hoins war mit dem Ball quer durch den Lüneburger Strafraum gelaufen, hätte selbst schießen können, legte aber klug zurück auf seinen Stürmerkollegen – und der vollendete cool zum 2:0. Es war bereits sein drittes Saisontor.

Unterschiedliche Gefühlswelten vor Pokalduell

Danach brannte nichts mehr an. Der VfB konnte einen Gang zurückschalten, Kraft sparen. Denn jetzt wartet auf die Grün-Weißen das Spiel des Jahres, auf das ganz Lübeck wartet. Am kommenden Sonntag ist Zweitligist FC St. Pauli im DFB-Pokal zu Gast auf der Lohmühle. Die Kiez-Kicker sind miserabel in die Saison gestartet, der VfB dagegen perfekt ...

Ausführliche Stimmen der Spieler und Verantwortlichen zur Partie gibt es HIER.

Die Statistik zum Spiel:

VfB Lübeck: Gommert – Halke, Grupe, Lippert – Deichmann, Mende, Arslan (74. Schelle), Hoins (80. Malone), Matovina – Fernandes, Hobsch (85. Parduhn)

Lüneburger SK: Springer – Correia, Pägelow, Stech – Deters (60. Augustinovic), Pauer (78. Dente), Kunze, Wolk, Istefo – Düzel, Kutschke (46. Seidel)

Zuschauer: 2304 Tore: 1:0 Grupe (37.), 2:0 Hobsch (59.) Gelbe Karten: Fernandes – Correia

Schiedsrichter: Simon Rott (Arsten)

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