17. September 2018 / 13:02 Uhr

Personell gebeutelter FC Grimma holt immerhin einen Punkt

Personell gebeutelter FC Grimma holt immerhin einen Punkt

mtz
Leipziger Volkszeitung
Hier kann sich der Pirnaer Henschel nur mit einem Foulspiel an den Grimmaer Robin Brand (Blau) helfen.
Hier kann sich der Pirnaer Henschel nur mit einem Foulspiel an den Grimmaer Robin Brand (Blau) helfen. © hanni
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Fußball-Sachsenliga: Der FC Grimma und der VfL Pirna-Copitz trennen sich mit einem 1:1-Unentschieden.

Grimma. Erneut musste Alexander Kunert seine Elf im Spiel der Fußball-Sachsenliga, das 1:1 endete, gegen den VfL Pirna Copitz auf wichtigen Positionen umbauen. So fehlte mit Stefan Tröger verletzungsbedingt und Stefan Maruhn gelb-rot-gesperrt seine Stamminnenverteidigung komplett. Für diese beiden rückten Toni Ziffert und Co-Trainer Rico Engler auf diese wichtige Position im Abwehrverbund. Dass der Coach des FC Grimma seinen Co-Trainer in die Startelf berief, zeigt, dass er an diesem Tag personell gesehen wenig Alternativen hatte. Gegen eine erfahrene Pirnaer Mannschaft musste er gerade in der Verteidigung etwas dagegen setzen.

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Beide Mannschaften waren in den ersten Minuten präsent am Ball, wollten fußballerisch das Spielgerät gefährlich in des Gegners letztes Drittel bringen. Die erste Chance hatten die Gäste, als ein durch John-Benedikt Henschel getretener Freistoß durch Marco Fischer über das Gehäuse geköpft wurde (7.) Grimma antwortete mit einem gefährlichen Tempogegenstoß, als Robin Brand nur durch Foul vom Ball getrennt werden konnte. Der Freistoß aus 25 Metern zentraler Position war etwas für Christoph Jackisch. Er nagelte das runde Leder über die Mauer hinweg zum Führungstreffer in die Maschen (12.). Wenn spielerisch nicht viel geht, muss eben ein Standard her. Eine Minute später wollte Max Theinert erhöhen, sein Schuss ging aber rechts am Tor vorbei. Die Phase nach dem Grimmaer Führungstreffer schien den Gästen besser zu gefallen, als den Kunert-Schützlingen. Sie zogen sich weiter zurück, und versuchten es mit hohen Bällen. Pirna hingegen suchte das Heil in den fußballerischen Elementen. Einen sehenswerten Angriff schloss Sebastian Heine ab, dessen Schuss ging aber noch rechts am Tor vorbei (24.). Als die Grimmaer gegen Eric Prentki über Außen keinen Zugriff bekamen, und auch seine Flanke zuließen, machte es Heine besser und köpfte zum in dieser Phase verdienten Ausgleich ein (30.). Kunert: „Nach unserer Führung hatte ich das Gefühl, wir stellen das Fußball spielen ein, und wollen das Ding nach Hause schaukeln.“ Das ist aber in dieser frühen Phase des Spiels gegen einen starken Gegner selten von Erfolg gekrönt. Die einzige Möglichkeit vor der Pause vergab Engler nach Ablage von Kevin Wiegner. (42.)

​In der 2. Halbzeit wollen beide Teams kein Risiko eingehen

Im zweiten Abschnitt wollten beide Teams nicht zu viel Risiko eingehen, um am Ende nicht mit leeren Händen da stehen zu müssen. Wiegner schickte Jackisch, der den Ball neben das Tor setzte (54.). Die größte Chance zum 2:1 vergab auf Seiten der Gäste Stefan Höer. Als er im Grimmaer Strafraum freigespielt wurde, und nach Körpertäuschung zum Abschluss kam, retteten Engler und Ziffert gemeinsam, indem sie sich in den Schuss warfen (66.). Eine Viertelstunde vor Schluss zeichnete sich auf der Heimseite Jan Evers aus, als er einen Henschel-Freistoß parierte.

Letztlich war das Unentschieden gerecht. Natürlich hätte das Spiel nach dem Ausgleich in die eine, wie auch in die andere Richtung kippen können. Zu diesem Resümee kamen die Verantwortlichen beider Teams nach dem Spiel. Mit Pirna-Copitz hat sich in Grimma eine starke Mannschaft vorgestellt.

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Von mw

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