22. Februar 2019 / 09:07 Uhr

Bosz schimpft nach Bayer-Aus: "Nicht auf dem Niveau der vergangenen Wochen"

Bosz schimpft nach Bayer-Aus: "Nicht auf dem Niveau der vergangenen Wochen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Peter Bosz war nach dem Aus in der Europa League unzufrieden mit seiner Mannschaft.
Peter Bosz war nach dem Aus in der Europa League unzufrieden mit seiner Mannschaft. © imago/Nordphoto
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Peter Bosz ist mit Bayer 04 Leverkusen auch im zweiten Pokalwettbewerb krachend gescheitert. In der Europa League zeigte die Werkself gegen Krasnodar eine schwache Leistung - sehr zum Ärger des Holländers.

Überraschend früh ereilte Bayer 04 Leverkusen das Aus in der Europa League - nach dem bitteren 1:1 gegen Krasnodar vor Minuskulisse (nur 16 000 Fans in der BayArena) endet die europäische Saison für den neuen Trainer Peter Bosz zwar ohne Niederlage, aber dennoch mit einem schlechten Gefühl. Der Holländer, der Bayer seit seinem Amtsantritt mit spektakulärem Offensivfußball wieder in die Spur gebracht hat, zeigte sich nach dem zweiten Cup-Aus seiner noch jungen Amtszeit tief enttäuscht.

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Bosz ging nach dem Schlusspfiff hart mit seiner Mannschaft ins Gericht. "Wir haben nicht auf dem Niveau der vergangenen Wochen gespielt", sagte der Holländer. "Unser Tempo mit Ball war viel zu niedrig, wir haben nicht den Gegner laufen lassen." Bayer war erst in den Schlussminuten zum Ausgleich gekommen - trotz 66 Prozent Ballbesitz und etwa doppelt so vielen Pässen wie der Gegner aus Russland. Im Hinspiel hatte es ein 0:0 gegeben. Krasnodar ist weiter - wegen des geschossenen Auswärtstreffers.

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Paulinho (seit Sommer 2018): Der 18-Jährige Brasilianer spielt seit  Beginn der Bundesligasaison 18/19 bei Bayer Leverkusen. Für 18,5 Millionen Euro haben sie den Stürmer von seinem ersten Verein Vasco da Gama Rio de Janeiro geholt. Dort absolvierte er bereits 18 Spiele in der Campeonato Brasileiro Série A und schoss drei Tore. ©

Peter Bosz: "Das Ausscheiden tut weh - das ist deutlich"

Am Sonntag geht es für Leverkusen ausgerechnet zum Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund - dem Ex-Klub von Peter Bosz, der 2017 spektakulär beim BVB scheiterte. "Heute ist mein Kopf noch nicht beim Spiel am Sonntag in Dortmund", ärgerte sich der 55-Jährige. "Das Ausscheiden tut weh. Das ist deutlich, jetzt müssen wir die Enttäuschung erst mal wegstecken. Wir haben am Sonntag ein wichtiges Spiel. Wir müssen uns jetzt so schnell wie möglich erholen, nach vorne schauen und aus den Fehlern lernen.“

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Bosz hofft nun auf die Nehmerqualitäten seiner Mannschaft. Die war schon zu Beginn des Monats zurückgekommen, als es in Heidenheim das Aus im DFB-Pokal gab. Daraufhin gab es zwei Siege in der Bundesliga. Bosz: "Das Ausscheiden im DFB-Pokal haben wir ganz gut verkraftet und anschließend in der Liga gewonnen." Auch jetzt gegen Dortmund? Für Bosz wäre es zweifellos eine spezielle Genugtuung.

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