13. Februar 2021 / 19:15 Uhr

Peter Bosz "richtig sauer" über Bayer-Remis gegen Mainz: "Das schlechteste Spiel"

Peter Bosz "richtig sauer" über Bayer-Remis gegen Mainz: "Das schlechteste Spiel"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Peter Bosz war nach dem Unentschieden von Bayer Leverkusen gegen Mainz 05 bedient.
Peter Bosz war nach dem Unentschieden von Bayer Leverkusen gegen Mainz 05 bedient. © Getty
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Nach 89 Minuten führte Bayer Leverkusen mit 2:0 gegen Abstiegskandidat Mainz - das letzlich aber noch zu einem Unentschieden kam. Das ärgerte Leverkusens Trainer Peter Bosz maßlos. Der Holländer ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht.

Zwar ist Bayer 04 Leverkusen wieder auf einen Champions-League-Platz gesprungen, das 2:2 (1:0) gegen den 1. FSV Mainz 05 darf aber mit Fug und Recht als Rückschlag im Kampf um die vorderen Plätze angesehen werden. Bayer schien nach zwei Toren von Lucas Alario (14.) und Patrik Schick (84.) schon wieder klare Sieger, doch Mainz kam durch Robert Glatzel (89.) und Kevin Stöger (90.+2) zu zwei im Abstiegskampf enorm wichtigen Toren, die Bayer-Trainer Peter Bosz auf die Palme brachten.

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"Ich habe zwei schlechte Halbzeiten von uns gesehen", meckerte der Holländer, den nicht mal die Pausenführung milde stimmen konnte: "Auch in der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt. Wir waren schlecht im Ballbesitz, in den Pässen, im Positionsspiel, in der Verteidigung, in den Zweikämpfen - so kann man nicht gewinnen." Der Trainer zeigte sich dementsprechend "richtig sauer" über die Leistung.

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Er ging sogar noch weiter: "Ich werde älter, vielleicht werden meine Erinnerungen schlechter. Aber so, wie ich mich erinnere, war das in Bezug auf unser Passspiel, die Zweikämpfe und das Positionsspiel das schlechteste Spiel, das ich von meiner Mannschaft gesehen habe."

Bender: "Bekommen, was wir uns erarbeitet haben"

Auch Abwehrchef Sven Bender legte den Finger nach Abpfiff in die Wunde. "Wir haben es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, als Team kompakt zu verteidigen und somit das bekommen, was wir uns im negativen Sinne erarbeitet haben", sagte Bender. Letztlich standen für die ambitionierte Werkself zwar 69 Prozent Ballbesitz, aber weniger Torschüsse als bei Mainz - und letztlich eine Punkteteilung, die noch bitter werden könnte.

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Denn im Kampf um die vorderen Plätze hat es Leverkusen verpasst, den Tabellendritten VfL Wolfsburg zu überholen, der seinen Vorsprung auf Bayer am Sonntag mit einem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach auf fünf Punkte vergrößern kann. Auch das derzeit punktgleiche Eintracht Frankfurt kann wieder an den Rheinländern vorbeiziehen.

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