21. Juli 2019 / 08:57 Uhr

Leverkusen-Trainer Peter Bosz rechnet mit seinen Kritikern ab: „Deren Meinung ist mir nicht wichtig“

Leverkusen-Trainer Peter Bosz rechnet mit seinen Kritikern ab: „Deren Meinung ist mir nicht wichtig“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mit deutlichen Worten hat sich Peter Bosz zu seinen Kritikern geäußert.
Mit deutlichen Worten hat sich Peter Bosz zu seinen Kritikern geäußert. © imago images / eu-images
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Peter Bosz legte in der vergangenen Saison bei Bayer Leverkusen mit Platz vier einen gelungenen Einstand als Coach hin. Mit diesem Ergebnis hat es der Niederländer allen gezeigt – auch seinen Kritikern aus BVB-Zeiten, für die er kein gutes Wort übrig hat.

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Bei Borussia Dortmund musste er 2017 nach nicht einmal einem halben Jahr an der Seitenlinie wieder seinen Hut nehmen, bei Bayer Leverkusen deutet aktuell vieles auf eine längerfristige Zusammenarbeit hin. Nachdem er im vergangenen Winter den Job von Heiko Herrlich übernommen hatte, ging es mit der Werkself wieder aufwärts. Champions-League-Platz vier dürfte Balsam für die Seele des niederländischen Trainers gewesen sein. Denn: In Dortmund musste er sich trotz eines damals guten Starts jede Menge Kritik gefallen lassen.

Im Interview mit der Bild am Sonntag hat sich Bosz nun mit deutlichen Worten an seine Kritiker gewandt, die ihm zu Dortmunder Zeiten das Festhalten an seinem System zum Vorwurf gemacht hatten: „Es gibt Menschen, die mich beurteilen, die aber noch nie ein Training von mir gesehen haben. Die haben vielleicht mal ein Spiel gesehen, vielleicht im TV oder sogar nur die Ausschnitte. Deren Meinung ist mir nicht wichtig.“

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Bosz: „Unser größter Konkurrenz wird Bayer 04 sein“

Wichtig sei dem 55-Jährigen die Meinung derer, die nah an ihm dran seien. „Meine Co-Trainer, Rudi Völler, Simon Rolfes, Fernando Carro. Eben die, die mich täglich arbeiten sehen“, zählt Bosz diejenigen Personen auf, zu denen der Holländer ein Vertrauensverhältnis aufgebaut hat. Hierzu gehören laut Bosz natürlich auch die Spieler der Werkself: „Zu ihnen muss ich eine Verbindung aufbauen, ich arbeite ja täglich mit ihnen. Sie dürfen und sollen eine Meinung haben.“

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Nach dem Erreichen der Champions League steht Bosz in seiner zweiten Leverkusen-Saison nun vor der schwierigen Aufgabe, die Leistung der vergangenen Rückrunde zu bestätigen. Um dieses Ziel zu erreichen, konzentriert sich der Coach nicht etwa auf die potenziellen Rivalen aus München, Dortmund oder Leipzig, sondern ganz allein auf seine eigene Mannschaft. „Unser größter Konkurrent wird Bayer 04 sein“, so die auf den ersten Blick etwas verwirrende Prognose des Ex-BVB-Trainers.

Hobby-DJ Bosz gewährt private Einblicke

„Wir arbeiten hier an einer Spielweise, die größtenteils immer gleich sein wird. Es gibt kleine Unterschiede je nach Gegner, wobei man keinen unterschätzen darf in der Bundesliga. Aber gegen Bayern werden wird sicher etwas anders anlaufen als zum Beispiel gegen Schalke. Deshalb denke ich, dass es an uns liegt“, präzisiert Bosz seine Aussage.

Neben den sportlichen Einblicken gewährt der Fußballlehrer in diesem Interview auch private. Der Hobby-DJ: „Ich habe zu Hause ein kleines Mischpult. Aus Musik, die ich besonders mag, versuche ich, etwas Schönes zu machen.“ Allerdings geht seine Liebe zu diesem Hobby nicht so weit, dass er im Stile von Schiedsrichter Deniz Aytekin auf Festivals auflegen würde. „Nein, das nicht. Aber ich gehe jedes Jahr mit meinen alten Freunden in Holland zum Pinkpop-Festival. Da kommen immer über 100.000 Leute. Ich war das erste Mal da, um die Rolling Stones live zu sehen“, verrät Bosz.

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