14. März 2019 / 17:46 Uhr

"Hin zu größeren Dingen" - Sportdirektor Peter Neururer will mit Wattenscheid 09 aufsteigen

"Hin zu größeren Dingen" - Sportdirektor Peter Neururer will mit Wattenscheid 09 aufsteigen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Peter Neururer will mit der SG Wattenscheid 09 hoch in die 3. Liga.
Peter Neururer will mit der SG Wattenscheid 09 hoch in die 3. Liga. © imago/Sportfoto Rudel
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Der neue Sportdirektor Peter Neururer will den finanziell schwer angeschlagenen Traditionsverein SG Wattenscheid 09 "so schnell wie möglich aus der Vergangenheit einholen". Der 63-Jährige warnt jedoch vor überzogenen Zielen.

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Der frühere Bundesliga-Trainer Peter Neururer will mit dem Viertligisten SG Wattenscheid 09 als Sportlicher Leiter "so schnell wie möglich die Vergangenheit einholen". Das sagte er bei seiner Vorstellung am Donnerstag. Das Ziel heiße: "Raus aus der Regionalliga und hin zu größeren Dingen. Ich habe für drei Jahre unterschrieben. Um drei Jahre in der Regionalliga zu bleiben, wäre ich der falsche Mann."

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Neururer betont: "Über die Bundesliga zu reden, wäre Schwachsinn"

Gleichzeitig stellte der 63-Jährige aber klar: "Über die Bundesliga zu reden, wäre der größte Schwachsinn. Im Moment liegt hier alles mehr oder weniger brach." Erst einmal ginge es für den 14. der Regionalliga West darum, den Klassenverbleib zu schaffen: "Das wird wahnsinnig schwer." Die SG kämpfte zwischenzeitlich so sehr um das finanzielle Überleben, dass sie um den Jahreswechsel eine Crowdfunding-Kampagne initiierte.

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Bei Hannover 96 folgte Peter Neururer im Jahr 2005 auf Ewald Lienen. Die ehrliche Haut ist im Ruhrgebiet geboren. Einst wurde er gefragt, wie er die Aufstellung macht: Ich werfe elf Trikots hoch. Wer eins fängt, darf spielen, antwortete er. Zur Galerie
Bei Hannover 96 folgte Peter Neururer im Jahr 2005 auf Ewald Lienen. Die ehrliche Haut ist im Ruhrgebiet geboren. Einst wurde er gefragt, wie er die Aufstellung macht: "Ich werfe elf Trikots hoch. Wer eins fängt, darf spielen", antwortete er. ©
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Sportdirektor Neururer will Trainer Toku nicht reinreden

Beim Bochumer Stadtteil-Verein, der von 1990 bis 94 in der Bundesliga spielte, arbeitet Neururer nach 14 Trainer-Stationen erstmals als Sportdirektor. "Ich habe viele Sportdirektoren erlebt. Von den ganz schlechten wie von den ganz guten konnte ich eine Menge lernen", sagte er. Neururer versicherte, dass er in Wattenscheid "zu einhundert Prozent nicht als Trainer" arbeiten werde. Farat Toku, ein ehemaliger Praktikant Neururers in Bochum, sei ein "hervorragender Trainer". Er bekam gleich eine Jobgarantie für die neue Saison.

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