20. Mai 2019 / 18:38 Uhr

Pfeil Broistedt: Zweiter 4:1-Sieg in Folge reicht zum Klassenerhalt

Pfeil Broistedt: Zweiter 4:1-Sieg in Folge reicht zum Klassenerhalt

Matthias Preß und Christian Meyer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Doppelten Grund zum Jubeln hatten die Broistedterinnen: Mit ihrem Sieg in Tündern sicherten sie sich zugleich die Klasse.
Doppelten Grund zum Jubeln hatten die Broistedterinnen: Mit ihrem Sieg in Tündern sicherten sie sich zugleich die Klasse. © Isabell Massel
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Der zweite 4:1-Sieg in Folge gelang den Fußballerinnen von Oberligist Pfeil Broistedt. „Das reicht zum Klassenerhalt“, freut sich Pfeil-Trainer Börge Warzecha nach dem Erfolg beim Schlusslicht Tündern. Den Abstieg kann Landesligist Groß Lafferde dagegen nicht mehr verhindern – und der VfB Peine nur noch theoretisch.

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Der VfB Peine kassierte ein 1:7-Klatsche beim SV Wendessen und Groß Lafferde verlor knapp beim BSC Acosta.

Oberliga

HSC BW Tündern – Pfeil Broistedt 1:4 (1:2). „Die Ausschreibung ist eindeutig. Wir bleiben in der Oberliga“, sagt Pfeil-Trainer Börge Warzecha. Es gebe in der Oststaffel theoretisch drei und in der kleineren Weststaffel zwei Absteiger. Da durch Auf- und Abstiege die Sollzahl von insgesamt 24 Mannschaften erreicht werde, wenn aus Ost- und Weststaffel zusammen insgesamt nur vier Teams absteigen, bleibt das beste Team, das derzeit auf einem der fünf theoretischen Abstiegsplätze liegt, in der Oberliga. Und das ist – dank des Sieges in Tündern – Pfeil Broistedt. Denn Warzechas Team kommt selbst bei einer Niederlage im letzten Saisonspiel auf einen Punkteschnitt von 0,83 pro Partie, und Konkurrent SV Suddendorf-Samern aus der Weststaffel nur auf einen Schnitt von 0,75 Punkten.

„Die letzten beiden Partien waren unsere beste Phase in der Saison“, stellte Warzecha fest. Seine Mannschaft setzte den Tabellenletzten Tündern unter Druck, und Lisa Förster mit einem Flachschuss (13.) und Denise Böndel mit einem Treffer aus dem Gewühl heraus (31.) sorgten für eine beruhigende Führung. Zwar gelang den Gastgeberinnen kurz vor dem Pausenpfiff bei einem Konter der Anschlusstreffer, aber als Kira Reuter mit einem Distanzschuss das 3:1 für die Pfeile erzielt hatte, war die Moral der Gastgeberinnen gebrochen.

Tore: 0:1 Förster (13.), 0:2 Böndel (31.), 1:2 Kleindiek (45.+1), 1:3 Reuter (61.), 1:4 Helmerding (70.).

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Landesliga

SV Wendessen – VfB Peine 7:1 (2:0). Beim torhungrigen Tabellendritten konnten die abstiegsgefährdeten Peinerinnen nur in Hälfte eins mithalten. „Die erste Halbzeit war noch ausgeglichen. Die ersten 30 Minuten haben wir sehr diszipliniert verteidigt“, stellte VfB-Trainer Dave Stets fest. Stina Gläser habe sogar die dicke Chance zur Führung gehabt, doch ihr Schuss knallte gegen die Latte. Danach glitt den mit nur einer Auswechselspielerin angetretenen Peinerinnen die Partie aus den Händen, und Wendessen feuerte ein Offensiv-Feuerwerk ab.

„Nach dem 0:3 gingen die Köpfe runter. Es war schade, dass wir so eingebrochen sind, die letzten drei Gegentore waren nicht nötig“, bilanzierte Stets. Über eine Sache konnte sich der VfB-Coach aber freuen: B-Juniorin Sevda Kar meldete sich nach überstandenem Kreuzbandriss gleich mit einem Tor zurück. Es war der Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:3 (54.).

Tore: 1:0 Mara-May (36.), 2:0, 3:0 Bölsing (45., 51.), 3:1 Kar (54.), 4:1 Krautwurst (63.), 5:1 Reimann (77.), 6:1 Mara-May (88.), 7:1 Van-den-Heuvel (89.).

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BSC Acosta – Teutonia Groß Lafferde 2:1 (0:0). „Diesmal haben wir mit elf Spielern angefangen und auch aufgehört“, sagte Teutonia-Trainer Olaf Pickhardt mit Galgenhumor, nachdem die letzten drei Partien aufgrund von Personalmangel vorzeitig abgebrochen oder gar nicht erst angepfiffen wurden. Die elf Spielerinnen hätten bei hohen Temperaturen hervorragend gekämpft. „Acosta war besser. Aber wir haben wenig zugelassen“, stellte Pickhardt fest.

Den Acosta-Führungstreffer gleich nach Wiederanpfiff beantwortete Claudia Bremer nach Zuspiel von Lisa Voß mit dem Ausgleich. „Acosta hat dann noch mehr Druck gemacht“, sagte Pickhardt. Lohn war der Siegtreffer. Der Teutonia-Trainer lobte aber nicht nur seine Mannschaft, sondern auch den Gegner: „Acosta hat sich sportlich sehr fair präsentiert.“

Tore: 1:0 Fehrer (46.), 1:1 Bremer (52.), 2:1 Hübner (74.).

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