12. Februar 2022 / 20:26 Uhr

Pflichtaufgabe erfüllt: Volleyballerinnen des Dresdner SC holen Sieg in Erfurt

Pflichtaufgabe erfüllt: Volleyballerinnen des Dresdner SC holen Sieg in Erfurt

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Wie schon beim 3:0 gegen Suhl konnten die DSC-Damen erneut einen klaren Sieg gegen eine thüringische Mannschaft bejubeln.
Wie schon beim 3:0 gegen Suhl konnten die DSC-Damen erneut einen klaren Sieg gegen eine thüringische Mannschaft bejubeln. © Matthias Rietschel
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Die Bundesliga-Volleyballerinnen des Dresdner SC geben sich in Thüringen keine Blöße und gewinnen die Partie in Erfurt ohne größere Probleme mit 3:0. Damit festigt die Waibl-Truppe Rang zwei in der Tabelle

Dresden. Auf das Wiedersehen mit Konstantin Bitter hatte sich DSC-Coach Alexander Waibl gefreut, die Punkte überließ er seinem ehemaligen Co-Trainer allerdings nicht. Im Gegenteil, die DSC-Volleyballerinnen wurden bei Schwarz-Weiß Erfurt ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und gewannen deutlich mit 3:0 (25:15, 28:26, 25:18). Mit dem elften Sieg festigt der deutsche Meister den zweiten Tabellenplatz.

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Jenna Gray als MVP geehrt

Da war auch Alexander Waibl am Ende absolut zufrieden mit seinen Schützlingen: „Ich bin froh, dass wir in drei Sätzen gewonnen haben. Man hat schon gemerkt, dass die Mädels etwas müde waren, aber das war Teil unserer Trainingswoche. Im ersten Satz haben wir viel Druck mit dem Aufschlag ausgeübt, dann unterliefen uns zu viele Angriffsfehler. Aber im dritten Abschnitt haben wir wieder unseren Rhythmus gefunden“, so das Fazit vom Cheftrainer, der auch die verletzte Layne Van Buskirk (Rücken) und kurzfristig auch auf Sarah Straube (krank) verzichten musste.

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Die Dresdnerinnen fanden vor 308 Zuschauern in der Erfurter Halle gut ins Spiel und konnten sich schnell auf 8:4 absetzen. Mit druckvollen Aufgaben, variablem Angriff sowie stabiler Blockabwehr bauten die Gäste den Vorsprung weiter aus und Maja Storck band mit dem dritten Satzball den Sack zu. Im zweiten Durchgang agierten die Schwarz-Weiß-Damen um die beiden Ex-Dresdnerinnen Michelle Petter und Rica Maase aggressiver und mutiger, während sich bei den Waibl-Schützlingen mehr Fehler einschlichen. So gestaltete sich das Spiel ausgeglichener. In der Crunchtime lieferten sich beide sogar einen engen Schlagabtausch. Erfurt wehrte drei Satzbälle der Gäste ab. Als beim vierten Versuch ein Angriff der Thüringer ins Aus segelte, war auch dieser Abschnitt zugunsten der Elbestädterinnen entschieden. Allerdings haderte Konstantin Bitter mit der Schiri-Entscheidung, weil er wohl einen Touch gesehen hatte.

Im dritten Akt war Alexander Waibl mit dem Start seiner Damen unzufrieden, bat sie schon beim 7:6 zur Seitenlinie. Die Worte wirkten. Der DSC stabilisierte sich, der Block packte zu. Zudem übten die Spielerinnen um Kapitän Jennifer Janiska wieder mehr Druck mit den Aufgaben aus und man leistete sich weniger Fehler. Nach 81 Minuten war es Linda Bock, die nach einem guten Aufschlag von Janiska mit einem beherzten Nachsetzen den ersten Matchball verwandelte. Als MVP wurde Regisseurin Jenna Gray geehrt, erfolgreichste Punktesammlerin war Maja Storck mit 14 Punkten vor Jennifer Janiska (12 Zähler). Bereits am Dienstag geht es für die DSC-Damen daheim mit dem letzten Gruppenspiel in der Champions League gegen das ukrainische Team von Prometey Dnipro weiter.

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