24. Dezember 2020 / 08:31 Uhr

Pflichtaufgabe souverän gemeistert: HC Elbflorenz gewinnt gegen Wilhelmshaven

Pflichtaufgabe souverän gemeistert: HC Elbflorenz gewinnt gegen Wilhelmshaven

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Max Mohs (l.) im Dresdner Tor hielt gegen die Niedersachsen großartig.
Max Mohs (l.) im Dresdner Tor hielt gegen die Niedersachsen großartig. © Matthias Rietschel
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Vor einem kurzen Weihnachtsfest haben sich die Handballer des HC Elbflorenz selbst etwas auf den Gabentisch gelegt. Gegen Wilhelmshaven gab es am Mittwochabend einen klaren 29:23-Erfolg (15:7). Bester Werfer für die Dresdner war Nils Gugisch mit sieben Treffern.

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*Dresden. *Die Zweitliga-Handballer des HC Elbflorenz haben sich haben sich einen Tag vor Heiligabend ein vorfristiges Geschenk in Form von zwei Punkten auf den Gabentisch gelegt. Das Team von Trainer Rico Göde erfüllte seine Pflichtaufgabe gegen Aufsteiger Wilhelmshaven in heimischer Halle souverän, setzte sich deutlich mit 29:23 (15:7) durch. Damit feierten die Dresdner den zweiten Erfolg auf heimischem Parkett und den sechsten Saisonsieg insgesamt. Bereits am zweiten Feiertag geht es für die Elbestädter bei TuS Ferndorf weiter. Dann könnten sie mit dem dritten Sieg in Serie den sechsten Tabellenplatz sogar noch festigen und sich eine gute Ausgangsposition für das abschließende Derby am 30. Dezember gegen Eisenach verschaffen.

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Rico Göde vertraute diesmal von Beginn an im Tor Max Mohs. Und der Keeper glänzte gleich zum Auftakt mit einer tollen Parade und vereitelte auch anschließend einen Siebenmeter. Bis zur 10. Minute hielten die Gäste aus dem Norden noch gut mit. Nach dem 4:4 aber gaben die Hausherren Vollgas. Sie agierten aus einer bärenstarken Abwehr mit einem sicheren Max Mohs im Rücken und nutzten dabei auch ihre Chancen im Angriff. Dagegen leistete sich Wilhelmshaven immer wieder technische Fehler. So gelang den Gästen zwischen der 10. und 23. Minute nicht ein einziges Tor und die Göde-Schützlinge konnten sich mit einem 8:0-Lauf auf 12:4 absetzen. Auch der bei einem Siebenmeter eingewechselte Mario Huhnstock trug mit zwei spektakulären Paraden dazu bei. Die Gastgeber diktierten ganz klar das Geschehen auf der Platte, ließen den Kontrahenten überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Allerdings hielt sich das Aufbegehren der Nordlichter auch in Grenzen. Mit einem deutlichen Acht-Tore-Polster ging es dann auch in die Pause.

Nur kurze Verschnaufpause

Nach dem Seitenwechsel knüpften die Göde-Schützlinge zunächst nahtlos an die Leistung an. Bis zur 38. Minute erhöhten sie den Vorsprung auf 20:9 und zwangen Gäste-Trainer Christian Köhrmann zur Auszeit. Die Entscheidung in dieser Partie aber war längst gefallen. Nachdem Henning Quade sieben Minuten vor dem Ende das 28:18 erzielt hatte, schaltete Elbflorenz einen Gang zurück. Wilhelmshaven konnte noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, am Sieg der Gastgeber aber gab es längst nichts mehr zu rütteln.

Nach einer kurzen Verschnaufpause unter dem Weihnachtsbaum zu Heiligabend sind die Dresdner bereits am zweiten Feiertag bei TuS Ferndorf gefragt. Die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen kassierte am Mittwochabend in Eisenach die dritte Niederlage in Serie. Natürlich wollen die Ferndorfer daheim gegen Dresden endlich zurück in die Erfolgsspur, doch das Göde-Team hat mit den beiden Siegen gegen Dessau und Wilhelmshaven genügend Selbstvertrauen getankt, um das zu verhindern. Dafür wird natürlich auch am ersten Feiertag wieder voll trainiert und Rico Göde, der mit der Vorstellung seines Teams am Mittwochabend sehr zufrieden war, meinte lachend: „Dass sich die Jungs vorher keinen Gänsebraten genehmigen können, versteht sich von selbst.“


Elbflorenz-Tore: Gugisch 7, Kretschmer 5/3, Greß 4, Thümmler 3, Emanuel, Quade je 2, Wucherpfennig 2/2, Dumcius, Oehler, Vanco je 1.