13. August 2019 / 08:32 Uhr

Pflichtsieg nicht mehr als eine kleine Atempause für Dynamo Dresden

Pflichtsieg nicht mehr als eine kleine Atempause für Dynamo Dresden

DNN
Dresdner Neueste Nachrichten
Verhaltener Jubel: Niklas Kreuzer (l) und Baris Atik klatschen sich ab, Sascha Horvath und Chris Löwe (r.) verschnaufen.
Verhaltener Jubel: Niklas Kreuzer (l) und Baris Atik klatschen sich ab, Sascha Horvath und Chris Löwe (r.) verschnaufen. © Picture Point
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Für Dynamo Dresden steht bis zum Sonntag noch viel Arbeit an, denn der 1. FC Heidenheim ist ein ganz anderes Kaliber als Dassendorf.

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Zwickau/Dresden. Die Leistung war dürftig, doch das Ergebnis stimmte am Ende – und so atmeten die Zweitliga-Profis von Dynamo Dresden nach dem mühevollen 3:0-Pokalsieg über die Fünftliga-Kicker der TuS Dassendorf erst einmal tief durch. Wohlwissend, dass die Trainingswoche vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim (Sonntag, 13.30 Uhr) halbwegs ruhig und nicht von Panik geprägt über die Bühne gehen kann. Die Gewissheit, noch Spiele gewinnen zu können, ist endlich wieder da.

Kreuzer zufrieden

„Für unseren Kopf und für die Stimmung mit den Fans zusammen war es natürlich sehr wichtig, dass wir mal einen Sieg errungen haben“, bekennt Mittelfeldspieler Sascha Horvath. Man könne nun zuversichtlicher in die Vorbereitung auf die Partie gegen Heidenheim gehen, glaubt der Österreicher.

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Dynamo Dresden gewinnt in der 1. DFB-Pokal-Runde gegen TuS Dassendorf mit 3:0. Zur Galerie
Dynamo Dresden gewinnt in der 1. DFB-Pokal-Runde gegen TuS Dassendorf mit 3:0. ©
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Kapitän Niklas Kreuzer versuchte bei allen Unzulänglichkeiten in der ersten Halbzeit das Positive der 90 Minuten von Zwickau herauszustellen. „Ich denke, dass wir zu Null gespielt, Tore geschossen haben und eine Runde weitergekommen sind, sind die Dinge, die für uns jetzt an vorderster Stelle stehen“, sagt der 26-Jährige. Nichtsdestotrotz gibt er auch zu: „Klar müssen wir dran arbeiten, dass wir beim Gegner nicht solche Chancen zulassen wie die eine in der ersten Halbzeit, wo wir schlecht ins Gegenpressing gegangen sind. Aber im Großen und Ganzen sind wir zufrieden, eine Runde weiter zu sein.“

„Bin guter Dinge“

Kreuzer weiß aber auch, dass das Erfolgserlebnis gegen den Hamburger Oberligisten nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung war. Am Sonntag müsse man sich noch einmal gewaltig straffen, um im eigenen Stadion die Rote Laterne loszuwerden: „Heidenheim wird eine andere Nummer.“ Die Schwaben könne man mit der TuS nicht vergleichen. „Trotzdem glaube ich, dass jeder Sieg Selbstvertrauen gibt. Jedes Zu-Null-Spielen gibt Selbstvertrauen“, so Kreuzer.

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Der überzeugte Optimist fordert: „Jetzt müssen wir einfach klar im Kopf bleiben, uns nicht von irgendwelchen negativen Sachen ablenken lassen, sondern uns auf Heidenheim fokussieren – und dann bin ich guter Dinge.“

Heidenheim ungeschlagen

Trainer Cristian Fiel war zwar auch erleichtert über das Weiterkommen im Pokal, doch er stieg noch in Zwickau in die Fehleranalyse ein: „Ich nehme heute mit, dass wir es gegen den Ball nicht gut gemacht haben. Dass wir immer wieder bereit sein müssen, in den Zweikampf zu gehen und uns nicht auf unseren Mitspieler verlassen dürfen. Und nicht denken: Wenn ich ihn vorbeilasse, macht der hinter mir das schon.“

DURCHKLICKEN: Die Dynamo-Elf in der Einzelkritik

(1) Kevin Broll: Erstmals in der 22. Minute ernsthaft gefordert, als er am Boden aus kürzester Distanz gegen Sven Möller klärt. Wichtige Aktion, denn er bewahrte Dynamo vor einem drohenden Rückstand. Ansonsten vor allem in den ersten 45 Minuten immer dann da, wenn er gebraucht wird, allerdings insgesamt ohne viel Spielanteil. Über das Spiel verteilt immer mal wieder mit ungenauen, riskanten Zuspielen, die den eigenen Mitspieler nicht immer souverän erreichten. Note 2,5. Zur Galerie
(1) Kevin Broll: Erstmals in der 22. Minute ernsthaft gefordert, als er am Boden aus kürzester Distanz gegen Sven Möller klärt. Wichtige Aktion, denn er bewahrte Dynamo vor einem drohenden Rückstand. Ansonsten vor allem in den ersten 45 Minuten immer dann da, wenn er gebraucht wird, allerdings insgesamt ohne viel Spielanteil. Über das Spiel verteilt immer mal wieder mit ungenauen, riskanten Zuspielen, die den eigenen Mitspieler nicht immer souverän erreichten. Note 2,5. ©

Der Spanier weiß, dass die in der Liga (3:1 in Osnabrück, 2:2 gegen Stuttgart) und im Pokal (2:0 in Ulm) noch ungeschlagenen Heidenheimer jeden Fehler gnadenlos ausnutzen: „Eine Mannschaft mit viel Qualität, eine Mannschaft mit außergewöhnlich guten Spielern. Wenn du da gegen den Ball so arbeitest wie wir in Zwickau, dann kriegst du große Probleme, das müssen wir wissen.“ Nur so habe man eine Chance gegen die Elf von Trainer Frank Schmidt. Caroline Grossmann und Jochen Leimert

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