20. Mai 2020 / 08:58 Uhr

Gehaltsobergrenze "auch bei uns diskutieren": Ex-DFB-Kapitän Philipp Lahm pflichtet Präsident Keller bei

Gehaltsobergrenze "auch bei uns diskutieren": Ex-DFB-Kapitän Philipp Lahm pflichtet Präsident Keller bei

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-Nationalspieler Philipp Lahm hat sich in die Debatte um eine Gehaltsobergrenze im Fußball eingeschaltet.
Ex-Nationalspieler Philipp Lahm hat sich in die Debatte um eine Gehaltsobergrenze im Fußball eingeschaltet. © Getty Images/Montage
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Zwar rollt der Ball in der Bundesliga inzwischen wieder, doch die Corona-Krise hat im Fußball Diskussionen über die Vertretbarkeit von Millionengehältern und -ablösen verschärft. DFB-Ehrenspielführer Philipp Lahm hat nun ebenfalls eine Diskussion über Gehaltsobergrenzen gefordert.

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Die Corona-Pandemie hat den Fußball zwischenzeitlich lahmgelegt. Auch wenn die Bundesliga-Saison inzwischen mit Geisterspielen zurück ist, bleiben aus der Pause Fragen, ob das Milliardengeschäft in seinen Auswüchsen so noch gesellschaftlich vertretbar ist. Auch DFB-Ehrenspielführer Philipp Lahm hat sich nun in die Debatte eingebracht. Er "kann derzeit nicht einschätzen" welche Chancen die Einführung einer Gehaltsobergrenze für Profis hat. "In den USA gibt es das ja schon ewig, ich habe das als NBA-Fan quasi schon als Kind kennengelernt. Das Modell des Salary Cap kann man sicher auch bei uns diskutieren", sagte der 36 jährige Weltmeister von 2014 der Sport Bild.

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Zuletzt hatte DFB-Präsident Fritz Keller in einem Fünf-Punkte-Plan für die nachhaltige Gestaltung des Fußballs eine Gehaltsobergrenze für die Profis ins Gespräch gebracht. "Wir müssen auch den Profifußball wieder näher zu den Menschen bringen", sagte Keller am Dienstag in einem Video-Pressegespräch. "Provisionen für Spielerberater und immense Transfersummen irritieren die Gesellschaft zunehmend und entfremden sie von unserem geliebten Sport", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes. Unterstützt werde der Vorstoß auch von Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz-Rummenigge, hatte Keller gesagt.

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Der Salary Cap, die Gehaltsobergrenze, könnte den Profi-Fußball für Fans wieder nahbarer machen. Die Coronavirus-Pandemie und die finanziellen Schwierigkeiten vieler Vereine sowie die Image-Krise des Fußballbetriebs haben bei einigen für ein Umdenken gesorgt. Christian Seifert, der Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL), will das Thema in den kommenden Monaten zügig vorantreiben. Laut DFL-Wirtschaftsreport gaben die 18 Bundesliga-Klubs in der Saison 2018/19 insgesamt 1,43 Milliarden Euro für Profifußballer und den Trainerstab aus.