14. März 2019 / 16:09 Uhr

Philipp Meinke bleibt Trainer des ATSV Scharmbeckstotel

Philipp Meinke bleibt Trainer des ATSV Scharmbeckstotel

Frank Mühlmann
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fußball Bezirkspokal Lüneburg, 1.Runde, ATSV Scharmbeckstotel - TuSG Ritterhude (II)  8:0, Philipp Meinke
Wird auch in der Saison 2019/2020 in Scharmbeckstotel die Richtung vorgeben: Philipp Meinke. © Tobias Dohr
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Bezirksligist einigt sich mit dem 27-Jährige auf eine Verlängerung / Konstanz wichtiger als Klassenerhalt

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Philipp Meinke bleibt Trainer des Fußball-Bezirksligisten ATSV Scharmbeckstotel. Die Schwarz-Gelben einigten sich mit dem 27-Jährigen am vergangenen Sonntag auf eine Vertragsverlängerung bis zum Sommer 2020. Der Verein erhofft sich mit dieser Entscheidung auch noch mal ein Signal im momentanen Abstiegskampf.

Der ATSV Scharmbeckstotel durchlebt gerade eine echte Talfahrt. Fünf Niederlagen in Serie kassierte das Team um Kapitän Eike Pupat bislang seit dem Ende der Winterpause und stürzte auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Eine wundersame Rettung wie in der Vorsaison kündigt sich derzeit alles andere als an. Umso weniger alltäglich erscheint daher die Entscheidung des Klubs, dem Trainer nicht nur den Rücken zu stärken, sondern gar mit ihm zu verlängern. „Die letzten Partien haben das Vertrauen in Philipp keineswegs geschwächt“, macht Dieter Schindler unmittelbar deutlich. „Mit Ausnahme des Auftritts in Wörpedorf hat die Mannschaft trotz der negativen Resultate stets eine hervorragende kämpferische Leistung abgerufen. Daran sieht man, dass sie hinter dem Coach steht“, fährt der ATSV-Teammanager fort, „an Philipp Meinke liegt es nicht, unser Problem ist die fehlende Qualität im Angriff.“

Ein weiterer Grund für die Entscheidung des Vorstands liegt auch in der Tatsache, den Klassenerhalt mit dem jungen Team nicht als unbedingtes Muss anzusehen. „Für uns ist es viel wichtiger, dass Philipp als junger Trainer mit seiner Spielphilosophie hier etwas Nachhaltiges in einem gesunden Umfeld aufbaut“, erklärt Schindler, der aktuell bei der Kaderplanung zweigleisig fährt. Meinke, der in Wechselschicht arbeitet und entsprechend nicht immer am Trainingsplatz vor Ort sein kann, soll dabei ein – möglicherweise spielender – Co-Trainer zur Seite gestellt werden.

„Wir wollen Philipp dabei nicht nur entlasten, sondern uns einfach auch etwas professioneller aufstellen“, erläutert Schindler seine Planungen, die allerdings noch nicht abgeschlossen sind. Mit Meinkes Verlängerung und der Klärung dieser wichtigen Personalie erhofft sich Schindler auch noch einmal eine Sogwirkung für die anstehende Schlussphase der Saison: „Wir wünschen uns selbstverständlich, dass dies noch einmal ein paar Kräfte freisetzt.“

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