11. August 2019 / 13:26 Uhr

Phönix-Bezwinger Husumer SV verrät sein Erfolgsrezept

Phönix-Bezwinger Husumer SV verrät sein Erfolgsrezept

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Die Phönix-Kicker nach der Niederlage gegen den Husumer SV.
Die Phönix-Kicker nach der Niederlage gegen den Husumer SV. © Agentur 54°
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Auf die "Adlerträger" dürfte nun eine intensive Trainingswoche warten.

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Es war ein gebrauchter Nachmittag für den 1. FC Phönix Lübeck. Erst verlor das Oberliga-Team mit 2:4 gegen die Husumer SV, ehe auch die Verbandsliga-Reserve das anschließende Stadtduell gegen den Eichholzer SV (2:3) verlor.

Phönix stehen harte Trainingseinheiten bevor

Die Eichholzer Spieler saßen zuvor auf der Tribüne am Flugplatz und waren Augenzeuge der überraschend deutlichen Pleite der ersten Mannschaft der „Adlerträger“. Phönix´ Sportlicher Leiter Frank Salomon war sauer und teilte seine Enttäuschung seinen Spieler noch auf dem Platz im Kreis mit. Die nächsten Trainingseinheiten dürften kein Kuschelkurs werden. „Das schlimme ist, dass ich fast keinen Spieler rausnehmen kann“, sagte der 55-Jährige. „Wir waren das ganze Spiel unkonzentriert. Es gibt Tage, wo nichts geht.“

Erster Dämpfer beim Landespokal-Aus gegen Oldenburg

Auf der Tribüne meinte ein treuer Fan: „Vielleicht ist das ein Dämpfer zur richtigen Zeit.“ Salomon sah das anders. Den ersten Dämpfer habe es schon im Landespokal gegeben. Mit einem nicht einkalkulierten 0:1 war seine Elf bereits in der ersten Runde beim Ligakonkurrenten und ebenfalls Mitaufsteiger Oldenburger SV ausgeschieden. Kapitän Jan-André Sievers sprach nach dem Husum-Spiel von einer verdienten Niederlage. „Das ist schon komisch. Wenn wir verlieren, dann deutlich. Das ist eine Krankheit von uns“, meinte der Routinier. Überall hätten ein paar Prozente gefehlt. „Ich habe die Hoffnung, dass wir schon nächste Woche wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Danach ist meistens eine lange Erfolgsphase gekommen.“

Bei Familie Fleige liegt der Torinstinkt in den Genen

Das war schon frech, wie selbstbewusst die Husumer beim Favoriten aufgetreten sind. „Wir wissen schon, was unsere Stärke ist“, grinste Torschütze Hendrik Fleige. Der 21-Jährige ist der Sohn von der Husumer Torjäger-Legende Björn Fleige (1994 bis 2009). Der heute 47-Jährige erzielte in seiner aktiven Laufbahn 42 Oberliga-Tore in 99 Spielen für die Friesen. „Durch die vier Punkte aus den ersten beiden Spielen haben wir Selbstvertrauen gesammelt. Vier Tore in Lübeck ist überragend“, betonte Fleige-Junior. Die Gäste seien geschlossen aufgetreten. In dieser Form werden die Husumer noch manch einem Gegner wehtun. Am kommenden Sonnabend empfangen sie den VfB Lübeck II, ehe der SV Eichede an der Westküste zu Gast ist.

"Bei uns weiß jeder, was zu tun ist"

Auf der Tribüne an der Travemünder Allee saß auch gefühlt die halbe Mannschaft vom SV Preußen Reinfeld um Co-Trainer Pascal Lorenz. Auch die Stormarner zeigten sich beeindruckt vom Auftritt des Mitaufsteigers. Fleige verriet indes das Erfolgsrezept: „Wir haben Phönix gut zugestellt, waren eng an den Leuten dran. Gerade im Zentrum“, meinte er. Sein Trainer Torsten Böker resümierte: „Bei uns weiß jeder, was zu tun ist. Wir setzen auf unsere eigene Stärke. Ich habe Phönix in Eckernförde beobachtet. Das ist eine spielstarke Mannschaft mit reifen Spielern. Man muss sie ärgern. Wir haben von ihren Fehlern profitiert.“

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