22. März 2022 / 16:06 Uhr

Phönix Lübeck, die Pressing-Maschine - Gnerlich kämpft ums Comeback

Phönix Lübeck, die Pressing-Maschine - Gnerlich kämpft ums Comeback

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Conor Gnerlich (l.) kämpft nach seinem Mittelfußbruch um ein Comeback
Conor Gnerlich (l.) kämpft nach seinem Mittelfußbruch um ein Comeback © Agentur 54°
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Der 1. FC Phönix Lübeck reitet in der Regionalliga-Abstiegsrunde auf einer Erfolgswelle - Gleich drei Spieler vor dem Wiedereinstieg ins Training

Oliver Zapel, Trainer beim 1. FC Phönix Lübeck, gilt als akribischer Arbeiter und schaut bei der Video-Analyse seiner Mannschaft auf jedes Detail.

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Phönix Lübeck in Siegesrausch: Drei Siege in drei Spielen in Regionalliga-Abstiegsrunde

Die Lübecker reiten derzeit auf einer Erfolgswelle. Die Zapel-Elf steht mit drei Siegen aus drei Spielen (8:1 Tore) an der Tabellenspitze der Regionalliga-Abstiegsrunde und ist auch am kommenden spielfreien Wochenende nicht vom Platz an der Sonne zu verdrängen. Der 54-Jährige gab gegenüber den Lübecker Nachrichten Einblicke in seine Video-Analyse nach dem verdienten 1:0-Erfolg beim FC Oberneuland: „Die erste Halbzeit war fast schon die beste Saisonleistung.“

Oliver Zapel: "Wir sind ein unfassbar hohes Tempo gegangen und wie Piranhas gegen den Ball gelaufen!"

Für den Fußballlehrer gab es einiges zu analysieren. Vor allem vom Pressing seines Teams war er voll begeistert. „Ich habe kaum etwas gefunden. Wir sind ein unfassbar hohes Tempo gegangen und wie Piranhas gegen den Ball gelaufen“, sagte er. Einzig die Chancenverwertung war die Kehrseite der Medaille. Mit dem knappen Ergebnis war der Gegner noch gut bedient. Sorgen bereitet ihm dagegen die personelle Situation. Da insgesamt neun Spieler ausfielen, blieben in Bremen zwei Plätze im 19er Kader frei.

Sean Vinberg, Hendrik Wurr und Conor Gnerlich vor dem Wiedereinstieg ins Training

Als nächstes erwartet der Coach die Defensivspieler Sean Vinberg, Hendrik Wurr und Conor Gnerlich im (Lauf-)Training zurück. Wobei das Testspiel gegen den Hamburger Oberligisten SV Curslack-Neuengamme (Freitag, 19 Uhr) für das Trio noch zu früh kommen dürfte. Gnerlich (Mittelfußbruch) fehlt schon seit fünf Begegnungen und bekommt zurzeit Stosswellen- und Elektrotherapie bei Mannschaftsarzt Dr. Jan Eßer in der Ostsee-Sportklinik in Bad Schwartau.

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Conor Gnerlich: "Ich hoffe, dass ich schnell auf den Platz zurückkehre und versuche, den Kopf oben zu behalten!"

„Das ist meine erste längere Verletzung und eine neue Erfahrung für mich. Ich hoffe, dass ich schnell auf den Platz zurückkehre und versuche, den Kopf oben zu behalten“, sagt der 23-jährige Linksverteidiger, der seit Oktober 2019 insgesamt 33 Spiele (fünf Tore) für die Adler absolvierte und bis zum Ausfall zum Stammpersonal gehörte. Am trainingsfreien Montag war das Kraftpaket, das in einer WG mit den Kollegen Sam-Calvin Kisekka und Arnold Budimbu wohnt, im Fitnessstudio, um am Oberkörper zu arbeiten und Fahrrad zu fahren. Gnerlich ist ein Vorbild in Sachen richtiger Ernährung und Fitness.

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