25. September 2020 / 18:17 Uhr

Phönix Lübeck: „Flensburg ist nicht unschlagbar“

Phönix Lübeck: „Flensburg ist nicht unschlagbar“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Phönixer Jubel nach dem 2:0 durch Tobias Warschewski in Heide. Können die Lübecker im Heimspiel auf dem Buni am Samstag auch Spitzenreiter Weiche Flensburg ärgern?
Phönixer Jubel nach dem 2:0 durch Tobias Warschewski in Heide. Können die Lübecker im Heimspiel auf dem Buni am Samstag auch Spitzenreiter Weiche Flensburg ärgern? © imago images
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Adlerträger empfangen am Samstag Regionalliga-Tabellenführer Weiche – „Schaum vor der Hütte“

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Ein ungleiches Duell steigt am Samstag im Stadion Buniamshof: Regionalliga-Aufsteiger 1. FC Phönix Lübeck empfängt den noch ungeschlagenen Titelkandidaten SC Weiche Flensburg 08 (13 Uhr). „Punkten wollen wir auf jeden Fall. Die Stimmung war nach dem 3:0 in Heide bestens“, hat Adler-Abräumer Björn Lambach trotz des fünften Spiels innerhalb von 14 Tagen richtig Lust auf die Flensburger: „Wir hätten auch das erste Heimspiel nicht gegen Norderstedt verlieren müssen. Wenn wir das 1:1 gemacht hätten, wäre die Partie wohl anders ausgegangen.“

"Wir haben nichts zu verlieren"

„Flensburg steht verdient an der Spitze, aber sie sind nicht unschlagbar, wie das knappe 1:0 gegen Heide gezeigt hat. Mit sechs Punkten aus vier Spielen haben wir nichts zu verlieren und können für eine Überraschung sorgen“, sagt Phönix-Sportchef Frank Salomon. Für den Flensburger Dominik Hartmann sind die Rollen vor dem Landesderby klar verteilt. „Da kann man nichts anderes sagen“, erklärt der 28-jährige Mittelfeldspieler. Der Routinier (189 Regionalliga-Spiele) freut sich auf Lübeck, wo er von 2011 bis 2013 beim VfB spielte. Schließlich kennt er einige Phönix-Kicker.

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"Schaum vor der Hütte"

Eine „besondere Beziehung“ hat er zu Lambach. „Wir kennen uns schon aus der Jugend und haben oft gegeneinander gespielt“, erzählt Hartmann über den gleichaltrigen Neuzugang vom HSC Hannover. Oft sind sich beide direkt auf dem Platz begegnet: Hartmann als „Zehner“, Lambach als „Sechser“. „Manchmal geht er auch über das Erlaubte hinaus, was man an seinen Gelben Karten sieht. Björn hat Schaum vor der Hütte“, grinst Hartmann und fügt hinzu: „Es macht auf jeden Fall Spaß, gegen ihn zu spielen.“ "Wenn er das so sagt, dann wird da wohl was dran sein", meinte Lambach.

"Könnte unangenehm werden"

Auch Vizekapitän Kusi Kwame kennt Hartmann gut – aus dessen Zeit beim VfR Neumünster. „Beide auf der Sechser-Position - das könnte unangenehm werden“, sagt der Flensburger. „Trotz seiner Aggressivität hat Kusi auch spielerisch etwas drauf. Die Mischung ist bei ihm ganz gut.“ Mit dem neuen Phönixer Stürmer Haris Hyseni hat Hartmann beim VfB Lübeck zusammen gespielt, auch wenn es nur ein kurzes Intermezzo (49 Tage) von Hyseni bei den Grün-Weißen war. „Haris hat sich super entwickelt. Man sieht, wie er seinen Körper einsetzt“, so Hartmann. In der Offensive habe Phönix eine hohe Qualität, während er Schwächen in der Viererkette sieht. gie/sta

Vor dem Spiel

Kader Phönix: Tittel, Grünitz – Blazheski, Lindenberg, Thiel, Korup, Fischer, Hammerschmidt, Lambach, Gnerlich, Tetik, Kwame, Bock, Aouci, Hyseni, Scharkowski, Ahn, Warschewski, Saar.
Nicht dabei: Erraji, Abou Rashed, Maletzki, Hadj (alle verletzt), Jeong. 
SR: Jarno Wienefeld (VfL Lohbrügge). Anpfiff: Samstag, 13 Uhr, Buniamshof (Tageskasse öffnet um 12 Uhr, 500 Zuschauer sind erlaubt). Der Parkplatz Behördenhochhaus Welsbachstraße ist geöffnet.