21. Februar 2021 / 20:17 Uhr

Phönix Lübeck II stellt die Weichen für die Zukunft: Quintett um Ramazan Acer sagt für kommende Saison zu

Phönix Lübeck II stellt die Weichen für die Zukunft: Quintett um Ramazan Acer sagt für kommende Saison zu

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ein Quintett geht bei Phönix Lübeck II in die nächste Saison.
Ein Quintett geht bei Phönix Lübeck II in die nächste Saison. © 1.FC Phönix Lübeck/F. Fotografie
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Bei der Zweitvertretung der "Adlerträger" zeigt man sich durchaus ambitioniert, was die Pläne für die Zukunft angeht.

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Bereits letzte Woche vermeldete das Team von Trainer Gabriel Lopes die Verlängerungen eines Trios der Regionalliga-Reserve. Nun folgt das nächste Quintett, das seine Zusage für eine weitere Saison im Verbandsliga-Team gibt.

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Quintett um Ramazan Acer gibt die Zusage

Mit Ramazan Acer (25), Felix Schmidt (20), Mathis Mrosek (24), Thorge Langer (23) und Kevin Ciesler (24) sagen fünf weitere Spieler für die kommende Saison zu, die sicher auch für die Landesliga-Planungen der Adler-Reserve eine Rolle spielen sollen und werden und nun alle in ihre zweite Saison am Flugplatz gehen.

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Ex-VfBer Ramazan Acer als Leitwolf für junge Phönixer Zweitvertretung?

Mittelstürmer Ramazan Acer wechselte ursprünglich von der Lohmühle an den Flugplatz. Er kommt auf eine Erfahrung von 106 Spielen auf dem Niveau der Landesliga oder höher, in denen er 39 Tore erzielte.

Ramazan Acer möchte mit seiner Erfahrung voran gehen: „Ich freue mich, weiterhin ein Teil dieser jungen Mannschaft zu sein. Unser Ziel ist ganz klar der Aufstieg. Ich bin mir auch sicher, dass wir es auch schaffen werden.“


Felix Schmidt bringt Oberliga-Erfahrung an den Flugplatz

Außenbahnspieler Felix Schmidt wechselte ebenfalls von der Lohmühle an die Travemünder Allee. In der laufenden Saison bremste ihn bisher eine hartnäckige Verletzung aus, zu einem Re-Start der laufenden Saison wäre er aber wieder einsetzbar. Immerhin acht Spiele in der Oberliga stehen bisher in seiner Vita.

Felix Schmidt selbst sagt zu der Entscheidung: „Ich fühle mich bei Phönix sehr wohl und freue mich, dass ich weiter meinen Teil für den Aufstieg beitragen kann. Das Ziel ist auf jeden Fall so schnell es geht aufzusteigen!“

Mrosek will nach langer Verletzungspause wieder durchstarten

Rechter Verteidiger Mathis Mrosek veränderte sich im Sommer 2020, als es ihn beruflich nach Lübeck verschlug, sodass er vom TuS Jevenstedt zum 1. FC Phönix wechselte. Er gehörte in Jevenstedt jahrelang zum Stammpersonal und kommt auf 14 Landesligaspiele. Leider bremste auch ihn eine langwierige Verletzung bisher in dieser Saison aus.

Mathis Mrosek schätzt das Familiäre bei Phönix Lübeck: „Ich bleibe bei Phönix, da ich mich hier sehr wohlfühle, die Mannschaft super ist und das Umfeld passt. Das Ziel ist ganz klar der Aufstieg mit der Truppe. Ich hoffe, dass ich meinen Teil nach der Corona-Pause dazu beitragen kann.“

Thorge Langer lobt den Mix bei Phönix Lübeck II

Ebenso im letzten Sommer wechselte Rechtsverteidiger Thorge Langer vom TSV Travemünde an den Adlerhorst. Verletzungsbedingt konnte er sich beim TSV nicht durchsetzen und kam dort daher nur auf fünf Spiele in der Landesliga und verletzte sich leider in der Vorbereitung erneut.

Thorge Langer hat am Adlerhorst ambitionierte Ziele: „Ich bin jetzt erst seit letztem Sommer bei Phönix, aber in der Zeit hat man schon gemerkt, wie viel Spaß es macht, in der Mannschaft zu spielen. Hier ist ein gutes Verhältnis zwischen neuen, jungen und erfahrenen Spielern, die für ein bisschen Ordnung sorgen. Für mich war die Hinserie noch etwas durchwachsen, da ich mich in der Vorbereitung unglücklich verletzt hatte und dadurch noch nicht spielen konnte. Ziel ist es natürlich, in den nächsten Spielen anzugreifen und zusammen mit der Mannschaft den Aufstieg klar zu machen.“

Wohlfühlatmosphäre bei Phönix Lübeck als Erfolgsgarant?

Der Fünfte im Bunde ist Torwart Kevin Ciesler, der nun auch in seine zweite Saison beim 1. FC Phönix geht. Er wechselte im letzten Jahr vom SV Azadi an den Flugplatz und kommt bisher auf 19 Spiele auf dem Niveau der Landesliga und stand in der laufenden Saison schon als Reservetorwart im Regionalliga-Kader der ersten Mannschaft.

Kevin Ciesler, der sogar schon Regionalliga-Luft schnuppern durfte : „Ich hatte mit Gabi (Trainer Gabriel Lopes) ein tolles Gespräch und wir kamen schnell auf den Entschluss, dass die Reise weitergeht. Wir sind eine sehr junge Truppe, wo alle Bock haben und das motiviert einfach zusätzlich, um die klare Zielsetzung zu erreichen. Ich hatte in der Vergangenheit das eine oder andere Mal Glück in der Regionalliga-Truppe etwas mitnehmen zu dürfen, was natürlich eine sehr tolle Sache ist und man auch nicht in jedem Verein erleben darf. Es ist eine tolle Atmosphäre im Verein und man fühlt sich einfach wohl.“

"Rambo" bei Phönix Lübeck II als "Doktorarbeit"

Co-Trainer Alexander Bera zu diesen fünf Personalien: „Fünf Spieler, die unabhängig von der Liga mit uns in die nächste Saison gehen wollen. Wir freuen uns sehr darüber. Die Entscheidungen sind relativ schnell gefallen; das gibt uns absolute Planungssicherheit. Wir wissen damit, wo wir stehen. Alle Spieler sind vor der Saison zu uns gewechselt, konnten sich aber noch nicht zu 100% einbringen. Das Potential guten Fussball zu spielen und sich einen Stammplatz im Team zu erarbeiten ist bei allen absolut gegeben. Leider waren Felix, Thorge und Mathis vom Verletzungspech verfolg und Kevin beruflich stark eingebunden. Mathis und Thorge konnten leider nur in den ersten zwei Wochen zeigen, was in ihnen steckt, ehe sie durch die Verletzungen ausgebremst wurden. Mathis merkt man trotzdem an, dass er eine gewisse Erfahrung mitbringt. Thorge hat den Zwei- bzw. Dreikampf um die Verteidiger-Positionen von Anfang an sehr gut angenommen. Gerade im Testspiel gegen Schönberg hat er eine tolle Leistung gezeigt. Felix Schmidt... Gas gegeben, guten Eindruck hinterlassen, verletzt, zurückgekommen, Lockdown. Das alles in zehn Wochen. Ansonsten einfach ein Typ, der locker Fussball spielt und weiß, was er kann. Zu Kevin braucht man, glaube ich, nicht viel sagen. Viele kennen ihn, wissen was er kann. Brutal guter Torwart. Im Kopf total klar und sachlich, wurde er in der Hinrunde durch seinen Job leider etwas ausgebremst. Rambo wird unsere kleine Doktorarbeit. Leider konnte er sich noch nicht so einbringen. Ganz klar, wir haben Rambo nicht für die Breite geholt, sondern um Tore zu schießen. Eine spannende Aufgabe für das Trainerteam, aber auch den Spieler. Von beiden Seiten wird hier definitiv noch einiges abverlangt.“